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	<title>go-green-or-die.net &#187; fotografie</title>
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	<description>ein Blog über nachhaltiges Design</description>
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		<title>Surfing USA</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 21:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade gesehen auf der wunderbaren <strong><a href="http://dslmag.com/v4/">dslmag.com</a></strong> website. Das Photos stammt von <strong><a href="http://bensasso.com/blog/?p=491" target="blanket">Ben Sasso</a></strong>. Sein Kumpel ist hier allerdings doch nur mit Sirup eingeschmiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a  href="http://www.go-green-or-die.net/surfing-usa/ori" rel="attachment wp-att-2660"><img src="http://www.go-green-or-die.net/wp-content/uploads/2010/07/ori.jpg" alt="" title="ori" width="500" height="355" class="aligncenter size-full wp-image-2660" /></a></p>
<p>Gerade gesehen auf der wunderbaren <strong>
<a  href="http://dslmag.com/v4/" target="blanket" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/dslmag.com/v4/');" >dslmag.com</a></strong> website. Das Photos stammt von <strong>
<a  href="http://bensasso.com/blog/?p=491" target="blanket" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/bensasso.com/blog/');" >Ben Sasso</a></strong>. Sein Kumpel ist hier allerdings doch nur mit Sirup eingeschmiert.</p>
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		<title>Widerspruch in unseren Köpfen</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/der-widerspruch-in-unseren-koepfen</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 11:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinen Fotos setzte sich Thomas Neugebauer 2007 mit dem Umweltschutz in unserem Alltag auseinander. Dabei ging der Student der Bauhaus-Universität Weimar unter anderem der Frage nach wie man die kleinbürgerliche Hilflosigkeit hinsichtlich des Klimawandels in ein niederschwelliges Engagement für den Umweltschutz ändern kann.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/der-widerspruch-in-unseren-koepfen" title="Permanent Link to Widerspruch in unseren Köpfen">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Thomas Neugebauer<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „Der Widerspruch in unseren Köpfen“<strong><br />
Hochschule: </strong>Bauhaus-Universität Weimar<strong><br />
Jahr: </strong>2007 <strong><br />
Betreuender Professor: </strong>Götz Greiner<br />
<strong>eMail: </strong>info@hallo31.de<br />
<strong>Website:</strong> 
<a  href="http://www.hallo31.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.hallo31.de');" >www.hallo31.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich bin Thomas Neugebauer, studiere visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität<br />
in Weimar und bin im Hauptstudium. Ursprünglich komme ich aus Dresden wo ich<br />
auch lebe.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Ein Großteil der Bevölkerung ist vom Umweltschutz nicht abgeneigt. Allerdings darf dieses<br />
Engagement sie nichts zusätzlich kosten oder ihre Individualität einschränken. Die<br />
Maßnahmen die zum Umweltschutz beitragen, haben in solchen Fällen meist einen<br />
niederschwelligen Charakter. Es hinterlässt bei vielen Menschen ein gutes Gefühl wenn<br />
sie im Haushalt recyceln, beim Zähne putzen das Wasser nicht laufen lassen oder ihr<br />
Auto in der Waschstraße waschen. Vom eigenen Aktionismus geblendet, übersehen<br />
viele, dass die Zahnbürste elektrisch betrieben wird, das Auto jeden Sonntag einige Kilometer<br />
zur Waschstraße fährt und das Recycling im Haushalt aufgrund des hohen Verpackungsaufkommens<br />
eher eine lästige Nebenbeschäftigung ist.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Als der Kurs 2007 an meiner Universität angeboten wurde, war der Klimawandel in aller<br />
Munde, Al Gore war einmal um die Welt gereist für seinen Film „An Inconvenient Truth“<br />
und die ersten Greenwashing-Kampagnen der Energieerzeuger fanden sich als Beilage<br />
in den konservativen Zeitungen und Zeitschriften. Es war eine Zeit in der die Tatsachen<br />
über den Klimawandel visuell schwer greifbar waren um die breite Masse für mehr Engagement<br />
und Umweltschutz zu gewinnen. Die Photographien zeigen Situationen die<br />
nicht weit weg vom alltäglichen Leben sind und so beim Betrachter eine Selbstidentifikation<br />
erzeugen sollen. Die kleinbürgerliche Hilflosigkeit in Bezug auf den Klimawandel<br />
soll sich in niederschwelliges Engagement für den Umweltschutz ändern.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Ich wollte objektiv unser Engagement zum Umweltschutz hinterfragen und zum weiterdenken<br />
anregen. Die Energie-Sparlampe ist dabei ein sehr gutes Beispiel wie das funktionieren<br />
sollte. Nicht nur das man seine 100W Birnen tauscht sondern sich auch anfängt<br />
zu fragen wo der Strom herkommt, der die neue Lampe zum leuchten bringt und<br />
ob die ganzen elektronischen Bauteile in der Sparbirne nicht doch giftiger in der Produktion<br />
und viel schlechter zu recyceln sind als eine konventionelle 40W-Glühbirne.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ich glaube, dass wir als Gestalter eine sehr wichtige Rolle bei der Vermittlung solcher<br />
Inhalte eingenommen haben. Informationen klar zu kommunizieren wird uns gewissermaßen<br />
beim Beginn unseres Studiums schon ans Herz gelegt. Zudem hat man durch<br />
zeitgemäße Gestaltung von Kampagnen, Produkten oder Identitäten das Image der<br />
Umweltschutzbewegung unglaublich positiv beeinflusst</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Eine sehr große! Ich habe vor zwei Jahren einen kleinen Menschen an meine Seite bekommen,<br />
der mir sehr viel Freude macht. Es ist mir unglaublich wichtig für diesen etwas<br />
zu bewahren wofür er noch nicht einstehen kann.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Das Projekt liegt schon eine Weile zurück. Ich würde mich gern dem Thema nochmals<br />
nähern und sehen was sich in der Zeit verändert hat, was vielleicht besser geworden ist<br />
oder wo neue Umweltschutz-Absurditäten aufgetaucht sind. Ein Projekte mit sozialer<br />
Verantwortung habe ich erst unlängst beendet. Dabei ging es um ein Redesign eines<br />
Magazins bei dem ich mich der Obdachlosenzeitung meiner Stadt gewidmet habe.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Ich stand kürzlich auch fassungslos vor einem solchen TV-Entsorgungscontainer und glaube auch, dass wir noch nicht so umweltbewusst sind, wie wir uns manchmal fühlen. Der Container ist ein schönes Beispiel: die alte Glotze schnell aus dem Sichtfeld räumen — die Entsorgungsbetriebe, Hersteller oder sonstwer wird sich schon darum kümmern, dass er der Umwelt nicht zur Last fällt. Vielen Dank für das Interview.</strong></span></p>
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		<title>LAUTLOS</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/lautlos</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 21:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[illustration]]></category>
		<category><![CDATA[MAGAZINE]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[social responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[WEB]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem "LAUTLOS Gesellschaftsmagazin" nimmt sich Arne Sopp einem kaum gehörten, sozialen Thema an: Gebärdensprache und Gehörlosenkultur. In seiner Diplomarbeit, entstanden 2009 an der FH Mainz, berichtet er inhaltsvoll und facettenreich, was sich hinter der Sprache und ihren Menschen verbirgt. Eine Arbeit, die es lohnt zu lesen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/lautlos" title="Permanent Link to LAUTLOS">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Arne Sopp<br />
<strong>Titel der Arbeit:  </strong>LAUTLOS Gesellschaftsmagazin <strong><br />
Hochschule: </strong> Fachhochschule Mainz<br />
<strong> Jahr:</strong> 2009<br />
<strong> Betreuender Professor: </strong>Prof. Charlotte Schröner<br />
<strong>eMail:</strong> hello@nurzugast.de<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href=" http://www.lautlosmagazin.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/ http//www.lautlosmagazin.de');" > www.lautlosmagazin.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich heiße Arne Sopp, 25 Jahre alt und diplomierter Kommunikationsdesigner. Wohnen, leben und arbeiten tue ich seit kurzem in Hamburg. Momentan bin ich als freier Grafiker tätig.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>LAUTLOS ist ein Gesellschaftsmagazin, welches sich in seiner ersten Ausgabe mit der  Tatsache beschäftigt, gehörlos zu sein oder, wie der Titel sagt, ‚lautlos‘ zu leben. Daraus resultieren meist zwei Phänomene: Man kann Gebärdensprache sprechen und man bewegt sich in gehörlosen Kreisen. </p>
<p>Mit meiner Arbeit möchte ich diese beiden untrennbar miteinander verbundenen Themen «Gebärdensprache und Gehörlosenkultur» hörenden Menschen gerne erklären und näher bringen. Diesbezüglich gibt es bisher sehr wenig öffentliches Interesse oder gar Aufklärung, die dringend nötig ist; oder besser gesagt, dies sind Dinge, die ich für spannend genug erachte, dass man darüber zumindest im Kleinen Bescheid weiß. </p>
<p>Gebärdensprache ist nämlich nicht nur Kommunikationswerkzeug, sondern Identität für Gehörlose. Eine besondere Form des Sprechens, welche kaum ein Mensch kann oder gar versteht. So leben Gehörlose eine eigene Kultur innerhalb unserer Gesellschaft, von uns eigentlich unbemerkt. Dass es dort genügend Hürden gab und gibt, behandelt das Magazin auf verschiedene Art und Weise. </p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Das Besondere des Magazins liegt in seinem Thema, weniger in der Aufmachung — dort wurde nämlich sehr reduziert, wohl aber auch sehr detailliert und mit viel Liebe gestaltet. Das ungewöhnliche Thema aber macht das Magazin zu dem was es ist, einem Gesellschaftsmagazin. Da es nicht viele Quellen hierzu gibt und eigentlich nur eine Möglichkeit, Gehörlosenkultur wirklich zu erfahren, um letztendlich darüber zu schreiben, musste ich selbst Gebärdensprache lernen — auch um einem gewissen journalistischen Anspruch gerecht zu werden. Das habe ich über mehrere Volkshochschulkurse gemacht. Nur so konnte ich nachempfinden, wie es sich anfühlen muss gehörlos zu sein oder wie ein beeinträchtiges Leben in unserer Gesellschaft aussehen mag. So war der große Teil des Diploms das Erarbeiten von Inhalt. </p>
<p>Zudem habe ich in meiner Diplomphase auf Betreuung verzichtet. Ich wollte ein authentisches Werk schaffen, frei von Autorität oder gestalterischen Vorgaben des Professors. Stattdessen sind befreundete Designer zum Einsatz gekommen, mit denen ich zusammengearbeitet habe und die Illustrationen oder Fotografien für das Magazin beigesteuert haben. Dennoch lag die Gestaltung des Inhalts, die Koordination und Umsetzung ganz allein in meiner Hand. </p>
<p>Bestimmt auch sehr ungewöhnlich für das Diplom eines Kommunikationsdesigners ist es, dass sämtliche Texte der 21 Artikel von mir selbst geschrieben habe. Sie beruhen zumeist auf verschiedenen persönlichen Erfahrungen, Interviews und Gesprächen sowohl mit hörenden als auch mit gehörlosen Menschen. Gewissermaßen besitzt das Magazin auch autobiografische Züge.  </p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Es geht mir in LAUTLOS darum, ein gesellschaftsrelevantes Thema anzusprechen, welches gar nicht als solches angesehen wird. Gehörlose leben unter uns und doch neben uns her, weil es ihnen schlichtweg schwer fällt, die Gesellschaft und ihre Menschen zu verstehen oder auf das dortige Geschehen Einfluss zu nehmen. So bilden sie ihre eigene Subkultur aus, anstatt integriert zu werden. Dennoch hat diese doch so ‚behinderte‘ Kultur ein ganz eigenes, faszinierendes Kulturgut hervorgebracht: Die Gebärdensprache. </p>
<p>Ich finde es nicht nur wichtig, dass über so ein reichhaltiges Kulturgut informiert wird, sondern diese Sprache auch grundlegend spannend und wert sie zu verstehen. Diese Begeisterung möchte ich mit meiner Arbeit weitergeben. Speziell im Hinblick darauf, dass man das Leben anderer durch eine kleine Gebärde wunderbar vereinfachen kann, ohne dafür sein eigenes Leben umzukrempeln zu müssen. </p>
<p>Dennoch bin ich kein Pflichtverteidiger der Gehörlosenkultur. Ich sehe meine Rolle vielmehr im Informieren, dass es Prozesse innerhalb unserer Gesellschaft gibt, die keine Aufmerksamkeit und kein Gehör finden, weil sie als nicht erachtenswert angesehen werden. Ich muss aber im Fall der Gebärdensprache sagen, dass dem so ist. Und das tue ich mit LAUTLOS.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ein Designer kann sich einer sozialen Verantwortung bewusst sein, muss er allerdings nicht. Ich für meinen Teil, möchte das aber. Durch meine Begabung ‚Ideen eine Gestalt zu geben‘, kann ich großen Einfluss auf die Relevanz einer Botschaft oder eines Themas nehmen. Und dabei sollte es sich um ein tatsächlich relevantes Thema handeln, nicht um unnütze Produkte oder billige Werbekampagnen für überflüssige TV-Shows. Auch wenn sich damit einige Designer in ihrer Ehre gekränkt fühlen, sollten sie sich dennoch mal überlegen, was sie mit ihrer Arbeit womöglich tagtäglich anrichten. Dass dort die Ansichten weit auseinandergehen, ist mir natürlich bewusst. Ich für meinen Teil möchte mit meiner Arbeit etwas Gutes tun und die Welt ein bisschen besser machen. Das sollte das Grundcredo eines jeden sein, dem eine solche Möglichkeit, wie die Gestaltung von Ideen gegeben wird.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Ich hoffe natürlich selbst, dass ich die Prämisse aus der vorigen Frage auch in Zukunft einhalten kann. Mir ist bewusst, dass das nicht leicht sein wird, will man keine finanziellen Engpässe haben. Nichtsdestotrotz versuche ich meiner sozialen Verantwortung im privaten wie beruflichen Leben nachzukommen. Das fängt beim Stromsparen an, geht über das Kaufen von FairTrade-Produkten und soll letztendlich bei einem sozial oder ökologisch verantwortlichen Beruf enden.</p>
<p>Bisher ist das allerdings Zukunftsmusik, wie so vieles in diesem Sektor. Dennoch finde ich es wichtig, dass ich jetzt schon tagtäglich über Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung nachdenke und dem auch nachkomme. </p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Ich bin gerade auf der Suche nach einem Verleger für das Magazin, beziehungsweise nach einer Möglichkeit LAUTLOS auf eigene Faust zu veröffentlichen. In diesem Rahmen habe ich der Arbeit auch eine eigene Webseite gewidmet. Auf www.lautlosmagazin.de sind weitere Details, die es hier nicht zu sehen gibt, aufgezeigt. Was sich daraus entwickelt wird sich zeigen. Ich wünsche mir sehr, dass sich mein Aufwand gelohnt hat und ich weiterhin stark inhaltsorientiert arbeiten kann. </p>
<p>Auch mit der Gebärdensprache soll es weitergehen – vorerst eher nur im privaten.</p>
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		<title>learning from</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/learningfrom</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 17:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[recycling]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Nora Korn und Christoph Köhler, beide Designstudenten in Mainz, haben für ihre Arbeit „learning from“ über einen Zeitraum von drei Monaten Sperrmüll in der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt gesammelt, fotografiert und zu neuen Produkten umfunktioniert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/learningfrom" title="Permanent Link to learning from">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Nora Korn &amp; Christoph Köhler<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> learning from<br />
<strong>Hochschule: </strong>FH Mainz<br />
<strong>Jahr:</strong> 2009<strong><br />
Betreuender Professor: </strong>Stefan Hauser<br />
<strong>eMail:</strong> info@learningfrom.de<br />
<strong>Website:</strong> 
<a  href="http://www.learningfrom.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.learningfrom.de');" >www.learningfrom.de</a></p>
<h6><strong>Wer seid ihr und was macht ihr gerade? </strong></h6>
<p>Wir sind Nora Korn und Christoph Köhler, beide Designstudenten in Mainz.</p>
<h6>Um was geht es in eurer Arbeit?</h6>
<p>Wir haben Sperrmüll über einen Zeitraum von drei Monaten dokumentiert und gesammelt. Daraus entstanden zum einen eine Diaserie über 50 Sperrmüllhaufen und zum anderen elf Objekte aus neu kombiniertem, umgebautem und umfunktioniertem Sperrmüll – dokumentiert in einem Katalog.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Das Besondere ist, dass wir die Sachen mit denen wir gearbeitet haben, alle auf dem Sperrmüll gefunden haben.</p>
<h6>Warum habt ihr euch gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtet ihr mit eurer Arbeit erreichen?</h6>
<p>Das  Kursthema war „Learning from Mainz“. Wir haben uns für die Stadt sensibilisiert und sind dabei auf dieses Thema gestoßen. Dahinter steckt, dass wir ein verändertes Konsum– und Müllverhalten haben. Dahinter steckt aber auch, die Frage nach dem Wert, den gewisse Dinge für uns haben. Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um? Die Arbeit soll keinen Zeigefinger erheben, sondern vielmehr auf das Potential einer solchen Inspirationsquelle hinweisen.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus eurer Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung seht ihr dabei?</h6>
<p>Design ist heute allgegenwärtig. Was einerseits gut ist, da es wirklich viele schöne Produkte, Magazine und Bücher gibt. Auf der anderen Seite haben wir dadurch das Problem, dass vieles der Form und nicht mehr dem Inhalt folgt. Durch Design tragen wir heute somit auch ein wenig zur Verblendung bei – was früher der Werbung vorbehalten war. Es geht uns vor allem darum, die richtigen Fragen zu stellen, etwas tieferes zu schaffen, produzieren zu können und nicht bloß das „Bling Bling“, die Hülle.</p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in euren Leben?</strong></h6>
<p>Es nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Es wird einem immer bewusster, dass man selbst etwas an der Situation ändern kann und auch muss.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> Echt der Hammer was auf den Straßen so rumsteht und was man daraus noch alles machen kann. Vielen dank, dass ihr beide euch aufgemacht habt uns für die Schätze der Sperrmüllhaufen die Augen zu öffnen.<br />
</strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritische Gefilde</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/kritische-gefilde</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 20:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[kernkraft]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fotografin Anja Behrens lichtete in ihrer Diplomarbeit an der Hochschule Darmstadt vermeintlich romantische Landschaften in ganz Deutschland ab. Gestört wird die Idylle der Aufnahmen durch Kernkraftwerke, die sich teilweise auch erst auf den zweiten Blick zu erkennen geben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/kritische-gefilde" title="Permanent Link to Kritische Gefilde">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> <span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Anja Behrens</span><br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „<span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Kritische Gefilde</span>“<strong><br />
Hochschule: </strong><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, KD</span><br />
<strong> Jahr:</strong><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;"> WS 08/09</span><strong><br />
Betreuender Professor: </strong><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Herr Prof. Dr. Kris Scholz</span><br />
<strong>eMail:</strong> <span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">anja@behrens-photography.com</span><br />
<strong>Website: </strong><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">
<a  href="http://www.behrens-photography.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.behrens-photography.com/');" >www.behrens-photography.com</a></span></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Ich bin Fotografin, 26, und im Moment lebe ich von einem Stipendium als Wissenschaftsfotografin Darmstadt 2009 in Frankfurt. Hierbei handelt es sich um ein Projekt Wissenschaft transparenter und persönlicher zu zeigen. Sobald dieses beendet ist werde ich in Hamburg als freie Fotografin und Assistentin leben.</span><span style="color: #067800;"> </span></p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Ich habe alle aktiven Kernkraftwerke in Deutschland, angelehnt an klassische, flämische Landschaftsmalerei fotografiert.<br />
</span><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Es ist eine sehr subtile Arbeit. Man befindet sich zunächst in einer schönen, romantischen Landschaft um dann zu entdecken, dass sich gerade in dieser urtümlichen deutschen Landschaft ein Kernkraftwerk befindet.</span></p>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Kritische Gefilde arbeitet mit zunächst unauffälligen Mitteln um aufmerksam und diskutabel zu machen. Sie kommt nicht mit dem Zeigefinger sondern soll Befürwortern wie Gegnern eine Plattform bilden sich konstruktiv auseinanderzusetzen. Außerdem stellt sie durch einen immer wiederkehrenden Bildaufbau die Frage nach der Relevanz des Menschen.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Fotografiert wurde diese Arbeit analog im Großformat 4x5 inch, eingescannt und dann digital nachbearbeitet ohne in die landschaftlichen Gegebenheiten einzugreifen.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Kommuniziert wird die Arbeit in großen, gemäldehaften Abzügen die bis zu 1,75m in der Breite sind. Um den Charakter zu unterstreichen werden sie in dunklen Schattenfugenrahmen präsentiert. Beiliegend gibt es einen Schuber mit Bildband und Magazin.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Besonderheit der Arbeit zeigt sich gezielt durch den dazugehörigen Schuber.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Unter dem Bildband befindet sich das Magazin, welches nach dem Paragraphen benannt ist, der Kernkraftwerksbetreibern vorschreibt alle Daten und Fakten offen zu legen. Man kann in Deutschland jegliche Informationen kostenlos bei den Betreibern anfordern, diese sind verpflichtet Zusendungen zu machen.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">In diesem Magazin zeigen sich zusammengefasst Informationen zu allen aktiven Kernkraftwerken mit Schadensmeldungen, dazugehörigen Pressemitteilungen und einigen weiteren Informationen..</span></div>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Ich wollte ein ökologisch oder sozial relevantes Thema in meiner Diplomarbeit bearbeiten. Nach längerer Recherche erschien mir das Thema Kernkraft mehr als geeignet, da hier unglaublich viele Vorurteile durch Hörensagen ohne konkrete Hintergrundinformationen gängig sind.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Ich hatte großes Interesse daran auch für mich selbst die Frage zu beantworten ob wir denn wirklich noch Atomstrom benötigen um den Bedarf unserer Gesellschaft zu decken.</span></div>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Nun ja, zunächst hat der Designer die Aufgabe Kommunikation möglich zu machen. Im besten Fall so ansprechend zu gestalten, dass sich eine breite Masse mit einem Thema auseinandersetzt, welches vorher eher ausgeblendet wurde.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">In Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung muss auch jedem Designer gestattet sein seine eigenen Prioritäten setzen zu dürfen.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Allerdings sollte gerade der Designer, der sich mit einem sozialen oder ökologischen Thema befasst seine Möglichkeiten nutzen, Menschen aufmerksam und achtsam zu machen.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">In dem Moment, in dem ich mich als Gestalter mit einem solchen Thema befasse und eine Stellung einnehme, stelle ich mich unmittelbar in eine moralische Verantwortung meiner Umwelt gegenüber.</span></div>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">In meinem Leben spielt soziale Verantwortung eine große Rolle, sonst würde ich dieses Themen auch nicht  immer wieder zum Schwerpunkt meines Schaffens machen.</span></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Ich möchte definitiv bewirken, Anstöße geben und auch immer wieder in meinem Leben aufnahmefähig für Impulse und Anregungen sein. Ganz profan zeigt sich das natürlich schon an so Kleinigkeiten wie der Wahl meines Stromanbieters oder meinem Umgang mit Mitmenschen. Ich denke es gibt unendlich viele Möglichkeiten sich jeden Tag wieder zu entscheiden, wie man auf und in seiner Umwelt wirken, agieren und reagieren möchte.</span></div>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">Das nächste Projekt ist meine Lebensstruktur zu organisieren. Neuer Wohnsitz, neue Auftraggeber, neue Chancen nutzen…</span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> Sehr subtil und mystisch.. visuell mal ein ganz anderer Umgang mit dem Thema Kernkraft. Vielen Dank für das Interview und viele Chancen für dein neues Leben.</strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Chris Jordan — Midway</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Chris Jordan hat das Midway Atoll besucht und dort an den stränden tote albatrosse fotografiert. Das seltsame daran sind die „schönen“ bunten plastikteile die sich im zentrum der federn und knochen befinden. Diese bekamen die jungen albatrosse von ihren eltern gefüttert in der annahme es wäre essbar. Die jungen albatrosse verhungern mit vollem magen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.go-green-or-die.net/wp-content/uploads/2009/11/cjordan.jpg" alt="cjordan" title="cjordan" width="310" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-1330" /></p>
<p><object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gbqJ6FLfaJc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gbqJ6FLfaJc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"></embed></object></p>
<p><strong>
<a  href="http://www.chrisjordan.com" target="blanket" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.chrisjordan.com');" >Chris Jordan</a></strong> hat das Midway Atoll besucht und dort an den stränden tote albatrosse fotografiert. Das seltsame daran sind die „schönen“ bunten plastikteile die sich im zentrum der federn und knochen befinden. Diese bekamen die jungen albatrosse von ihren eltern gefüttert in der annahme es wäre essbar. Die jungen albatrosse verhungern mit vollem magen und sterben an den toxischen giften. Obwohl das atoll über 2000 km von der nächsten festland-küste entfernt ist,  sammeln sich durch “<strong>
<a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllstrudel" target="blanket" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllstrudel');" >müllstrudel</a></strong>“ grosse mengen an anfall an den stränden. Für die photos wurde kein teil bewegt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>DUMMY — ATOM</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/dummy-atom</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 23:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[green graphic design]]></category>
		<category><![CDATA[MAGAZINE]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle ausgabe des magazines <a href="http://www.dummy-magazin.de", target="blanket">DUMMY</a> beschäftigt sich mit dem thema ATOM. Über die gegenwart und die historie der atomindustrie, über ein verheerendes unglück in Brasilien, über 100.000 jährigen atommüll und den atombusen. Wow! Super magazine!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://www.go-green-or-die.net/wp-content/uploads/2009/11/DUMMY_atom_cover.jpg" alt="" width="380" height="492" /></p>
<p>Die aktuelle ausgabe des magazines 
<a  href="http://www.dummy-magazin.de", target="blanket" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.dummy-magazin.de');" ><strong>DUMMY</strong></a> beschäftigt sich mit dem thema ATOM. Über die gegenwart und die historie der atomindustrie, über ein verheerendes unglück in Brasilien, über 100.000 jährigen atommüll und den atombusen. Wow! Super magazine!!</p>
<p>Auch <strong>
<a  href="http://www.arte.tv/de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.arte.tv/de');" >ARTE</a></strong> hat gerade eine heftigen bericht über die aktuelle atommülllagerung gezeigt — schade das er nicht mehr online zu sehen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>STADT LAND WURST</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/stadt-land-wurst</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[illustration]]></category>
		<category><![CDATA[MAGAZINE]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[social responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[WEB]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den ersten Teil seiner Diplomarbeit besuchte Hendrik Haase Wochenmärkte, Landwirte und Produzenten von Lebensmitteln. Er untersucht und dokumentiert die Genuß- und Ernährungskultur um herauszufinden was hinter den Begriffen Bio, Regional oder Lebensmittelindustrie steckt. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/stadt-land-wurst" title="Permanent Link to STADT LAND WURST">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Hendrik Haase<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>STADT LAND WURST — Eine Reise in die kulinarische Kommunikation<strong><br />
Hochschule: </strong>Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein<br />
<strong> Jahr:</strong> 2009<br />
<strong> Betreuender Professor: </strong>Prof. Prof. Rainer Schönhammer, Prof. Stefanie Lieb</p>
<p><strong>eMail:</strong>mail@wurstsack.com<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.wurstsack.com" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.wurstsack.com');" >www.wurstsack.com</a><br />
<strong>Blog: </strong>
<a  href=" http://wurstsack.blogspot.com" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/ http//wurstsack.blogspot.com');" >wurstsack.blogspot.com</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich bin Hendrik Haase und 1984 in Otterndorf an der Nordseeküste geboren. Seit 2004 studiere ich Kommunikationsdesign an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle. Momentan arbeite ich am zweiten Teil meines Diploms, in dem ich vom Aussterben bedrohte regionale Spezialitäten portraitiere. Nebenbei arbeite ich freiberuflich für verschiedene Kunden aus den Bereichen Kultur, Soziales, Kulinaristik und Nachhaltigkeit.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Was muss ich über mein Essen wissen um es wertzuschätzen? Welche Chance haben handwerkliche und regional hergestellte Lebensmittel gegenüber ihren industriellen Konkurrenten? Was heißt kulinarische Kommunikations heute?<br />
STADT LAND WURST ist der theoretische Teil meiner Diplomarbeit und das Tagebuch einer Wissensreise deren Ziel es war Antworten auf diese Fragen zu finden. Dabei war ich unterwegs auf Wochenmärkten, habe Landwirte und Produzenten besucht und mich auf Messen, in Bio-Fast-Food Restaurants und Maggi-Kochstudios herumgetrieben.  </p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Die Arbeit versucht in kleinen Etappen das Große im Kleinen zu ergründen. Den Text illustrieren Fotos und Info-Grafiken. Ansonsten hält sich die Arbeit gestalterisch eher zurück.<br />
Gedruckt hat die Arbeit ein Cover hinter dessen Hochglanz-Schutzumschlag aus Einkaufswagen ein Bauernhof verborgen liegt. Produziert ist STADT LAND WURST auf FSC-gesiegeltem Naturpapier im Digitaldruck, zunächst in einer sehr kleinen Auflage. Ein extra für das Buch angefertigter Jutebeutel dient als Hülle und Tragetasche.<br />
Stadt Land Wurst kann von jedem online in meinem Blog ( http://wurstsack.blogspot.com/2009/07/stadt-land-wurst_13.html  ) gelesen werden.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Genuß- und Ernährungskultur haben mich schon immer fasziniert und begleitet. Doch für diese Arbeit habe ich beschlossen meine Lebensmittel einmal in ihrer Ganzheitlichkeit wahrzunehmen. Außerdem wollte ich wissen wie groß der Verfall der Ernährungskultur wirklich ist und was hinter den Begriffen Bio, Regional oder Lebensmittelindustrie steckt.<br />
Die Erkenntnisse aus dem Projekt waren auf der einen Seite erschreckend auf der anderen Hoffnung machend, denn es scheint eine große Zahl an Menschen zu geben, die dem Thema wieder mehr Aufmerksamkeit widmen.<br />
Wenn es mir um etwas bei der Arbeit geht, dann um das Wecken von Begeisterung für das Thema und die Sensibilisierung anderer für die Dimensionen unserer Lebensmittel.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Designer sind in allen Bereichen der Nachhaltigkeit mehr den je von Nöten. Sie sind wichtig um das vorhandene Wissen zu transportieren, Zusammenhänge zu kommunizieren und mit ihrer Art zu Denken Lösungen für Probleme in diesem Bereich zu finden.<br />
Ich denke Designer sollten sich nicht nur als Dekorateure dieser Welt verstehen, sondern als kreative Berater und Denker, die mit Verantwortungsbewusstsein andere, auch ungewöhnliche, manchmal abwegige Wege gehen. Wir sollten weiterhin begreifen, dass wir eine Verantwortung dafür haben was unsere Arbeiten bewirken und welche Auswirkungen sie haben:<br />
Für diejenigen, für die wir sie gestalten, für die Gesellschaft und die Umwelt. </p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Diese Dinge sehe ich mehr als Selbstverständlichkeiten an, als etwas dem man eine bestimmte Rolle im Leben zuweisen könnte. Ich sehe es als Teil meiner Verantwortung an meine Möglichkeiten und Talente, wo immer es geht, dafür einzusetzen.<br />
Bei den Themen Essen und Ernährung fällt für mich derzeit viel zusammen. Die Themen vereinen viele Aspekte der Nachhaltigkeit. Außerdem erfordert Ernährung jeden Tag neue Entscheidungen von mir, die nicht nur Auswirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft haben, sondern auch direkt auf mich.<br />
Die Folgen dieser Entscheidungen sind sofort zu erfahren bzw. zu schmecken.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Da es viele Anfragen für die gedruckte Variante gibt, befinde ich mich zur Zeit auf der Suche nach einem Verlag, der das Buch verlegen kann.<br />
Nachdem der zweiten Teil des Diploms abgeschlossen ist werde ich schauen welche anderen Baustellen ich in Angriff nehme. Es gibt noch viel zu tun!<br />
Das Youth Food Movement, in dem ich aktiv bin wächst weiter und gerade finde ich Aktionen im öffentlichen Raum als Mittel der Aufmerksamkeit für nachhaltige Themen sehr spannend. (z. B. Eat-in Stuttgart http://eat-ins.org/eat-ins/march-31–2009-stuttgart.html und Eat-in Halle http://wurstsack.blogspot.com/2009/10/1-eat-in-in-halle-auf-dem-marktplatz.html )<br />
Außerdem freut es mich, dass immer mehr Kunden im Bereich der Nachhaltigkeit begreifen, dass sie durchdachtes Design und gute Kommunikationsstrategien brauchen um die Sache weiter voranzutreiben und erfolgreich zu sein. </p>
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		<title>Waidmannshail</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/waidmannshail</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 19:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Der frisch diplomierte Designer Florian Fischer zeichnet in seiner Fotostrecke „Waidmannshail“ einen tiefgehenden Einblick in den G8-Gipfel in Heiligendamm (2007) fernab von altbekannten und erwarteten Bildern von Steine werfenden Demonstranten und beknüppelten Polizisten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/waidmannshail" title="Permanent Link to Waidmannshail">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Florian Fischer<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „Waidmannshail (G8-Gipfel Heiligendamm)“<strong><br />
Hochschule: </strong>FH-Potsdam<br />
<strong> Jahr:</strong> 2007<br />
<strong> Betreuender Professor: </strong>Dozent Michael Trippel (Ostkreuz / Stern)<br />
<strong>eMail:</strong> mail@flofischer.de<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.flofischer.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.flofischer.de');" >www.flofischer.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich habe vor wenigen Wochen mein Studium als Diplom Designer beendet.<br />
Meine Schwerpunkte sind Plakatgestaltung und Fotografie, häufig tendiere ich dabei zu sozial und gesellschaftlich relevanten Themen. Momentan arbeite ich als Freiberufler und organisiere Ausstellungen.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Es geht nicht darum, Schaufensterdekorateur zu sein – häufig wird der praktische Wert einer Arbeit durch seine ästhetische Präsentation überhöht.<br />
Ich verstehe mich als Autor und betrachte die Konzeption einer Arbeit als ebenso entscheidend wie die Präsentation.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Im Sommer 2007 besuchte ich viermal Heiligendamm und Rostock. Vor während und nach dem Gipfel. Ich fotografierte Demonstranten und Polizisten. Auch Steine werfende Autonome und brennende Autos befinden sich auf meinen Negativen. Doch diese Motive sind uns bereits vertraut. Sie haben sich in unser kollektives Bildergedächtnis eingebrannt. Spätestens seit den G8-Ausschreitungen in Genua, wo die Situation derart eskalierte, dass ein Demonstrant von einem Polizisten erschossen wurde. Die in den Zeitungen wiedergegebenen Aufnahmen des deutschen G8 Gipfels 2007 boten lediglich eine andere Kulisse. Die Globalisierungskritiker und ihre Ziele sind vermutlich dieselben. Man sah darauf vermummte Demonstranten, die Steine in Einkaufswagen sammelten oder extrem rabiate Polizisten, die Störenfriede mit dem Gesicht nach unten auf den Asphalt drückten.</p>
<p>Was lernen wir aus diesen Bildern? Sind es nicht nur Duplikate aus vergangenen Nachrichtensendungen mit aktuellem Datum versehen? Befriedigen sie nicht nur ein oberflächliches, voyeuristisches Bedürfnis das Leid anderer zu betrachten und  unterstützen damit nur das groß arrangierte Spektakel? Sollen diese Bilder uns vielleicht unterhalten? Als Informationsträger dienen sie zumindest nicht. Vielmehr untermauern diese Szenen bereits gut gepflegte Vorurteile über debile, idealistisch verblendete Vandalen, die politische Anlässe  zum Randalieren nutzen. Mit den vermeintlich groben und sadistisch veranlagten „Bullen“, die unschuldige Demonstranten schikanieren wird auch nur ein weiteres Klischee aus dem maroden Holz eines Stammtisches bedient. All diese Pauschalurteile, wohlgenährt durch eine oberflächliche Berichterstattung, lassen uns auf dem Fernsehsessel zufrieden zurücklehnen und über diese uns schon lang bekannte Idiotie nur zynisch lachen. Schnell findet man sich im Sog der Lethargie, die sich nichts aus den Nuancen zwischen Schwarz und Weiß macht. Vor lauter Alternativlosigkeit fühlt man sich zur meinungslosen Ohnmacht abgedrängt.</p>
<p>Für diesen Bildband wurden Fotografien ausgewählt, die im Sinne eines „Antitainments“ versuchen die Lautstärke aus dieser plakativen Machtinszenierung herauszufiltern. Mit dem Ziel den Fokus auf Momente zu legen, die weniger Gehör in der medialen Berichterstattung fanden aber über wesentlich mehr Tiefgründigkeit und Assoziationsreichtum verfügen. Auch wenn sich  keine Bilder in dem Buch finden, die demonstrativ Gewalt abbilden, spiegelt sich doch eine subtile Aggression in vielen Aufnahmen wider, die mich mehr beängstigt als ein Steine werfender Demonstrant. Auch der Fakt, dass der Gipfel in Deutschland, genauer im Osten, stattfand ist wesentlich. Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit der höchsten Arbeitslosenquote und einer stetigen Abwanderung. Viele Bilder bieten bewusst Analogien zu deutscher Geschichte und Tradition des Bürgertums.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>In meiner Diplomarbeit habe ich mich fotografisch mit dem Themenpark „Tropical Islands“ nahe Berlin auseinandergesetzt. Gebannt von der Absurdität und Mannigfaltigkeit dieses Ortes, der so anschaulich gesellschaftliche Verhältnisse in verdichteter Form erkennen lässt, verbrachte ich den Jahreswechsel 2008/2009 und viele weitere Tage und Nächte bei 26°C unter Palmen und Stahlhimmel. Mein Verhältnis zum Tropical Islands ist von Ambivalenz geprägt, die Faszination für den glückseligen, unterhaltenden Ort rivalisiert mit der Ablehnung des kulturlosen, entseelten Regenwaldimitats.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Etwas irritiert, aber auch fasziniert habe ich mir jetzt die Bilder schon mehrmals angeschaut und finde sie, besonders im Kontext der Arbeit, sehr poetisch. Ich freue mich schon auf die Bilder zu „Tropical Islands“ und danke dir für das Interview.</strong></span></p>
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