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	<title>go-green-or-die.net &#187; SEEDS</title>
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	<description>ein Blog über nachhaltiges Design</description>
	<lastBuildDate>Sat, 24 Dec 2011 12:37:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>was wäre wenn.grüne.de?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 10:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Die drei Auszubildenden Felix Beirau, Benjamin Scholz, Daniel Hobein von der BBI – Akademie für berufliche Bildung in Halle haben sich auf auf die Suche nach neuen Formen für politische Kommunikation gemacht. Herausgekommen sind unterschiedlichste mediale Inszenierungen, wie zum Beispiel Guerilla-Aktionen, rund um die aktuelle Diskussion zum Ausstieg aus der Atomkraft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/was-ware-wenn-gruene-de" title="Permanent Link to was wäre wenn.grüne.de?">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Felix Beirau, Benjamin Scholz, Daniel Hobein<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>was wäre wenn.grüne.de?<strong><br />
Hochschule: </strong>BBI – Akademie für berufliche Bildung<br />
<strong> <strong> Jahr:</strong> </strong>2011<strong><br />
<strong>Betreuender Professor: </strong></strong>Diplom-Designer Steffen Leuschner<br />
<strong>eMail:</strong> fbeirau@gmail.com<br />
<strong> <strong>Website: </strong></strong>
<a  href="http://www.vorbehaltlich-nachhaltig.de " target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.vorbehaltlich-nachhaltig.de ');" ></a>
<a  href="http://www.fbeirau.de/politische-kommunikation/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.fbeirau.de/politische-kommunikation/');" >www.fbeirau.de/politische-kommunikation</a></p>
<h6><strong>Wer seid ihr und was macht ihr gerade?</strong></h6>
<p>Unser Dreiergespann absolviert aktuell eine Ausbildung zum Grafik-Designer in Halle (Saale).</p>
<h6><strong>Um was geht es in eurer Arbeit?</strong></h6>
<p>In der Arbeit galt es, neue Formen für politische Kommunikation zu finden und diese visuell umzusetzen. Wir orientierten uns dabei an der mehr als aktuellen Atompolitik, und wie man potentielle Wähler für dieses Thema sensibilisieren könnte.<br />
Wir organisierten diverse Guerilla-Aktionen im Raum Halle und erstellten zudem ein Videotagebuch und eine Broschüre mit dem Titel „Feldberichte“.</p>
<h6><strong>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</strong></h6>
<p>Die wohl erschreckende Wirklichkeit der Tatsachen!</p>
<h6><strong>Warum habt ihr euch gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtet ihr mit eurer Arbeit erreichen?</strong></h6>
<p>Uns lag besonders jener Aspekt am Herzen, welcher die Leute durch unsere Guerilla-Aktionen mit der Problematik auf eine überraschende Weise konfrontierte. Es ist eine Schande wie sehr das Thema der Atomkraft heruntergespielt und verharmlost wird, wobei wir jedoch (leider) gerade wieder in Japan gesehen haben, dass mit Atomkraft nicht zu spaßen ist. Es wäre wünschenswert, wenn unser Projekt zumindest einen Bruchteil jener zum Denken anregt, die es sehen durften oder noch werden.</p>
<h6><strong>Welchen Stellenwert hat aus eurer Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung seht ihr dabei?</strong></h6>
<p>Als Designer gilt es, sich mit vielerlei Thematiken und Ansichtspunkten auseinander zu setzen, um eine bestmögliche kommunikative Wirkung bei einer Großzahl der Empfänger zu erzielen. Die Möglichkeit dieser analytischen Herangehensweise ermöglicht eine objektive Betrachtung der Thematiken und deren Zusammenhänge. Um den Nachhaltigkeitsaspekt zu integrieren, sollte das jeweilige Projekt vom Konzept bis zur Produktion so gestaltet sein, dass es den kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.</p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in eurem Leben?</strong></h6>
<p>Nachhaltigkeit sollte als eine Art Leitfaden angesehen werden, welcher das Leben mit der Umwelt und seinen Mitmenschen respektiert. Wir tragen nicht nur eine Verantwortung für die Welt, in der wir leben, sondern auch für unsere folgenden Generationen, weshalb ein rücksichtsloser Umgang mit der Natur kontraproduktiv für die gesamte Gesellschaft wäre. Gerade als Gestalter hat man die Möglichkeit, diesem Umgang entgegen zu wirken und andere Mitmenschen zu sensibilisieren.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Momentan arbeiten wir an unseren Abschlussarbeiten, welche unter anderem das Thema des Elektrofahrzeuges behandeln. Danach geht’s für einige von uns direkt ins Studium oder ins Berufsleben.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Eine schöne Sammlung an Ideen und Materialien habt ihr da zusammengestellt. Ich denke, dass Guerilla-Aktionen auch heute noch funktionieren und eine große Wirkung beim Betrachter hinterlassen können. Alles Gute für die Zukunft — macht weiter so!<br />
</strong></strong></span></p>
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		<title>vorbehaltlich nachhaltig</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 16:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[social responsibility]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ihrem Manifest für nachhaltige Gestaltung hat Christina Friesch an der HTWG Konstanz 10 Thesen formuliert, die die Auseinandersetzung mit dem Thema ins Hier und Jetzt übertragen und die Gedanken von Designern in Bewegung bringen sollen. Jeder ist aufgerufen sich aktiv mit dem Manifest auseinanderzusetzen und dieses mit seinen eigenen Ideen zu erweitern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/vorbehaltlich-nachhaltig" title="Permanent Link to vorbehaltlich nachhaltig">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Christina Friesch<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>vorbehaltlich nachhaltig<strong><br />
Hochschule: </strong>HTWG Konstanz<strong><br />
<strong> Jahr:</strong> </strong>2010<strong><br />
<strong>Betreuender Professor: </strong></strong>Valentin Wormbs, Brian Switzer<br />
<strong> <strong>Website: </strong></strong>
<a  href="http://www.vorbehaltlich-nachhaltig.de " target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.vorbehaltlich-nachhaltig.de ');" >www.vorbehaltlich-nachhaltig.de </a></p>
<h6><strong>Wer bist du und was machst du gerade?</strong></h6>
<p>Christina Friesch ist mein Name, die Masterarbeit entstand an der HTWG Konstanz im Sommersemester 2010. Jetzt bin ich gerade dabei, mir zu überlegen, wo ich arbeiten möchte und mich dort auch zu bewerben.</p>
<h6><strong>Um was geht es in deiner Arbeit?</strong></h6>
<p>Mit diesem Projekt möchte ich auf das Thema nachhaltiger Gestaltung aufmerksam machen, das Bewusstsein der Designer dahingehend schärfen und Informationen für ein mögliches Regelwerk liefern. Ein Manifest soll die Gedanken dazu in Bewegung bringen.</p>
<h6><strong>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</strong></h6>
<p>Der theoretische Teil ist lediglich Recherchearbeit und eine Begründung des Manifests. Das besondere am Manifest selbst sind natürlich die 10 Thesen, unterfüttert mit Aussagen aus Interviews mit relevanten Menschen. Kleine Illustrationen unterstreichen die jeweilige Aussage. Diesen Teil kann sich jeder selbst ausdrucken und nach Anleitung fadenbinden und wer mag, natürlich auch ergänzen.</p>
<h6><strong>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</strong></h6>
<p>Warum dieses Thema – für mich selbst wieder aktuell durch die letzten Auswirkungen des Klimawandels:  bei der ersten Recherche wurde klar, dass die Frage der Verantwortung nicht neu ist. Aber trotzdem besteht Nachholbedarf auch unter Designern.<br />
Und zu diesem Thema kann viel gesagt werden. Aus diesem Grund sollen sich möglichst viele Designer dazu zu Wort melden. Je größer die Beteiligung, desto besser der Leitfaden. Die Form des Manifestes steht als Blaupause für ein interaktives Regelwerk nachhaltiger Gestaltung, das jederzeit erweiterbar ist.</p>
<h6><strong>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</strong></h6>
<p>Ist die Gesellschaft von einem Problem betroffen, so ist gerade dann ein jedes Individuum gefordert. Gestalter genießen in der aktiven Mitwirkung eine übergeordnete Stellung, derer sie sich nicht immer im Klaren sind. Ihr Handeln kann weitere Individuen beeinflussen. Sie können aufklären, beeinflussen, motivieren, Systeme lesbar machen, bessere Lösungsansätze für bestehende Probleme kreieren, oder ihren Kunden Gegenentwürfe vorstellen … und da geht noch mehr!</p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</strong></h6>
<p>Im Alltag versuche ich vor allem auf die kleinen Dinge (Lebensmittelkauf, anständig recyceln, nicht so viel Heizen, nicht jeden Entwurf ausdrucken etc.) zu achten, muss aber trotzdem immer wieder Kompromisse eingehen. Das Thema spielt für mich schon eine große Rolle, aber ich verhalte mich diesbezüglich nicht wirklich immer vorbildlich.</p>
<p>Mein Traum wäre es auf jeden Fall, auch im Designbereich an diesem Thema zu arbeiten.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Momentan bin ich daran, den Blog zum Projekt fertig zu gestalten. Dort kann man sich das Manifest als PDF runterladen und natürlich feedback geben. Alles andere ist leider noch in den Kinderschuhen, daher kann ich erstmal noch nichts genaueres dazu sagen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Ich durfte schon vorab einen Blick in das Manifest werfen und bin begeistert. Ich freue mich immer wieder wenn sich Designer auch theoretisch und inhaltlich mit ihrer Arbeit auseinandersetzen und in Bezug zu ihrer Umwelt bringen. Ich freue mich schon auf die Projekt-Website. Wir werden euch auf unserer <span style="text-decoration: underline;">
<a  href="http://www.facebook.com/pages/GO-GREEN-OR-DIEnet/118136231548893" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.facebook.com/pages/GO-GREEN-OR-DIEnet/118136231548893');" >Facebook-Seite</a></span> auf dem Laufenden halten.<br />
</strong></strong></span></p>
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		<title>Grenzüberschreitung</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/grenzueberschreitung</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[infografiken]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht eigentlich die International Assistance Force (ISAF) in Afghanistan? Dieser Frage ist Jakob Schedler nachgegangen und hat sich an der Hochschule Darmstadt mit den Daten, die seit Kriegsbeginn 2001 angefallen sind, auseinandergesetzt. Herausgekommen sind vier Plakate, die mittels beeindruckender Infografiken jeweils einen Schwerpunkt visualisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/grenzueberschreitung" title="Permanent Link to Grenzüberschreitung">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Jakob Schedler<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>Grenzüberschreitung. Die ISAF in Afghanistan im März 2010.<strong><br />
Hochschule: </strong>Hochschule Darmstadt<strong><br />
<strong> Jahr:</strong> </strong>2010<strong><br />
<strong>Betreuender Professor: </strong></strong>Jenny 8 del Corte Hirschfeld<strong><br />
</strong><strong><strong>eMail: </strong></strong>kontakt@jakobschedler.de<br />
<strong> <strong>Website: </strong></strong>
<a  href="http://www.jakobschedler.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.jakobschedler.de');" >www.jakobschedler.de</a> / 
<a  href="http://www.in2clothing.com" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.in2clothing.com');" >www.in2clothing.com</a></p>
<h6><strong>Wer bist du und was machst du gerade?</strong></h6>
<p>Ich heiße Jakob Schedler und bin gerade mit meinem Semesterpraktikum bei Ogilvy &amp; Mather Advertising in Frankfurt fertig. Jetzt wird schnell in Darmstadt auf der Mathildenhöhe zu Ende studiert und fleißig gearbeitet währenddessen.</p>
<h6><strong>Um was geht es in deiner Arbeit?</strong></h6>
<p>Thema Grenzüberschreitung. Ich bin von einem Artikel ausgegangen, der von einem amerikanischen General handelt, der die International Assistance Force (kurz ISAF) kommandiert.<br />
Die Grenze die er laut Artikel überschreitet ist das in Erwägung ziehen der Verhandlung mit den Taliban. Zum ersten mal überhaupt soll eine Verhandlung mit dem Feind eingegangen werden.<br />
Das ist die Grundlage für meinen Entwurf. Mein Grundgedanke konzentriert sich auf die Visualisierung der Daten, die seit Kriegsbeginn 2001 angefallen sind. Und das sind einige. Entstanden sind vier Plakate die jeweils einen Schwerpunkt aufgreifen. Die Länge oder die Breite sind dabei immer 1,63 m im Original.</p>
<h6><strong>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</strong></h6>
<p>Die entstanden Plakate sind jeweils entweder 1,63 m lang oder breit. Sie wirken sehr schön im Original.<br />
Besonders finde ich die unwahrscheinliche Kraft von Infografiken, ausgehend von Text etwas zu veranschaulichen!</p>
<h6><strong>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</strong></h6>
<p>Das Thema war während des Vordiploms vorgegeben und für alle bindend. Den Schwerpunkt konnten wir selber wählen.<br />
Wir sollten in unserem Kurs Tuch eine Google Suche nach Grenzüberschreitung einen Schwerpunkt finden.<br />
Die meisten Treffer haben einen Schwerpunkt der im sozialen Bereich der Gesellschaft liegt, Mißbrauch von Drogen, Medikamenten oder Menschen. Oder Schicksale, Dramen und Ähnliches tauchte in den Suchergebnissen auf. Oder der Artikel über den amerikanischen General, der die International Assistance Force (kurz ISAF) kommandiert.<br />
Mit sozialen Dramen will ich mich nicht unbedingt beschäftigen.</p>
<h6><strong>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</strong></h6>
<p>Der Designer gestaltet. Hier und jetzt. Also hat er natürlich Verantwortung zu tragen. Die jeweiligen Mittel müssen immer in vernünftiger Relation zum Endprodukt stehen.</p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</strong></h6>
<p>Ich habe im Oktober 2010 das T-Shirt Label IN2 gegründet.<br />
Nachhaltigkeit ist mir bei der Produktion sehr wichtig. Deshalb arbeite ich mit Continental Clothing zusammen, die sich an ökologische Standards bei der Produktion halten und Mitglied in der Fair Wear Fundation sind, welche sich für menschengerechte Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten einsetzt.<br />
Doch das reicht mir noch nicht. Ich möchte nicht nur nachhaltig arbeiten sondern noch lange leben. Deswegen bin ich momentan auf der Suche nach einer Hilfsorganisation die sich für den Erhalt der Umwelt einsetzt. Ein Teil des Gewinns wird gespendet.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Das T-Shirt Label bekommt Aktionen. Seid gespannt und freut euch! Es wird lustig.<br />
Schaut doch mal vorbei 
<a  href="http://www.in2clothing.com" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.in2clothing.com');" >www.in2clothing.com</a></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Tolle Arbeit! In einer Zeit, in der Wikileaks Millionen von brisanten Daten und Dokumenten der Öffentlichkeit zugänglich macht, ist es auf jeden Fall hilfreich, wenn Designer wie Jakob diese Zahlen– und Buchstabenkolonnen visuell erfahrbar und damit auch ein Stück verständlicher machen.<br />
</strong></strong></span></p>
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		</item>
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		<title>kleinvieh</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/kleinvieh</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 18:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[green graphic design]]></category>
		<category><![CDATA[infografiken]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterstützt von anschaulichen Infografiken macht Jan Erlinghagen in der Zeitungsbeilage "kleinvieh" auf verschiedene Aspekte des drohenden Artensterbens und die Situation unserer Umwelt aufmersam und ruft die Leser dazu auf, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Ausgabe 1 beschäftigt sich mit dem Bienensterben der letzen Jahre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/kleinvieh" title="Permanent Link to kleinvieh">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Jan Erlinghagen<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>kleinvieh – Dein Aktionsmagazin für biologische Inhalte<strong><br />
Hochschule: </strong>Hochschule Niederrhein/Krefeld<strong><br />
<strong> Jahr:</strong> </strong>2010<strong><br />
<strong>Betreuender Professor: </strong></strong> Prof. Nora Gummert-Hauser<strong><br />
</strong><strong><strong>eMail: </strong></strong>jan@krautundruebe.de<br />
<strong> <strong>Website: </strong></strong>
<a  href="http://krautundruebe.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/krautundruebe.de/');" >www.krautundruebe.de/</a></p>
<h6><strong>Wer bist du und was machst du gerade?</strong></h6>
<p>Ich bin Jan, 28 Jahre alt und leidenschaftlicher Gestalter. Meine Schwerpunkte sind Editorialdesign und Typografie. Obwohl ich im Sommer mein Diplom gemacht habe, studiere ich jetzt im MA-Studiengang Gutenberg-Intermedia der FH Mainz. Der Master befasst sich mit dem Thema »Wissenschaft und Design« in dessen Rahmen ich an einigen Projekten arbeite.</p>
<h6><strong>Um was geht es in deiner Arbeit?</strong></h6>
<p>Meine Arbeit ist das Konzept für eine kostenlose Sonderausgabe, die deutschlandweit monatlich in den Umlauf gebracht werden soll. Schwerpunkt des Magazins ist der Verweis auf das drohende Artensterben und die Situation unserer Umwelt.<br />
In der ersten realisierten Publikation habe ich mich mit dem Thema des Bienensterbens der letzen Jahre beschäftigt. Ich erkläre die Ursachen, aktuelle Folgen dessen und mögliche Zukunfts-Szenarien. Am Ende jeder Ausgabe werden Leser aufgerufen, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Hier: mithilfe von Guerilla-Gardening Nahrungsflächen für Insekten zu gestalten. Die textlichen Informationen werden durch anschauliche Infografiken unterstützt.</p>
<h6><strong>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</strong></h6>
<p>Da meine Arbeit als »Zeitungsbeilage« funktionieren soll, wurde diese auch als Zeitung im Offsetdruckverfahren in einer 200er Auflage realisiert. Inhaltlich hebe ich nicht nur den Zeigefinger, sondern ich habe Daten und Texte so aufbereitet, dass der Leser erfährt, wie direkt er z.B. vom Artensterben betroffen ist.</p>
<h6><strong>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</strong></h6>
<p>Das Idealziel meiner Arbeit ist es – falls sie einmal realsiert werden würde – durch eine breite Streuung möglichst viele Menschen über das drohende Artensterben und den Umweltschutz zu informieren und »zum mitmachen« aufzufordern.</p>
<h6><strong>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</strong></h6>
<p>Ich denke, dass Designer viele Möglichkeiten haben sich in diesen Bereichen zu engagieren. Seien es einerseits die Kontakte die man sich aufbaut, aber auch das persönliche Engagement eines Gestalters. Das Stichwort Autorschaft spielt dabei eine große Rolle. Wer etwas bewegen will, findet Mittel und Wege sein anliegen zu kommunizieren. Und dafür sind Designer prädestiniert!</p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</strong></h6>
<p>Ich denke es fängt schon bei kleinen, alltäglichen Dingen an. Laufen statt das Auto oder den Bus zu nehmen. Den Stromverbrauch beachten, Recyclingprodukte nutzen etc. Wichtig ist für mich auch, andere Leute darauf hinzuweisen, dass sie eigentlich alle etwas umweltbewusster handeln könnten.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Zur Zeit befasse ich mich im Rahmen des Masters mit dem Vermitteln wissenschaftlicher Inhalte an die Bevölkerung. Nebenbei versuche ich, als richtiger Designer Fuß zu fassen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Schön, dass es immer wieder Designer gibt, die in Projekten wie „kleinvieh“ denen eine Stimme verleihen, die keine haben. Jan — ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Projekt und bedanke mich für das Interview.<br />
</strong></strong></span></p>
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		<title>Einsweiter</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/einsweiter</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 12:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[green graphic design]]></category>
		<category><![CDATA[infografiken]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Die mit dem Vida Design Award 2010 ausgezeichnete Arbeit "Einsweiter" von Jana Pechan gibt einen ganzheitlichen Überblick über derzeitige Möglichkeiten und Maßnahmen zu nachhaltigen Kommunikationsstrategien, Papieren, Druckverfahren und Farben. Ergänzt mit Interviews und Praxisbeispiele sollen Designer zum Nachdenken und Hinterfragen ihrer Arbeitsweise angeregt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/einsweiter" title="Permanent Link to Einsweiter">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Jana Pechan<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>Einsweiter – nachhaltiges Grafikdesign<strong><br />
Hochschule: </strong>FH Dortmund<strong><br />
<strong> Jahr:</strong> 2010<br />
<strong>Betreuender Professor: </strong></strong> Sabine an Huef und Ben Santo<strong><br />
</strong><strong><strong>eMail: </strong></strong>info@janapechan.de<br />
<strong> <strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.janapechan.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.janapechan.de');" >www.janapechan.de</a> / 
<a  href="http://vimeo.com/13495139" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/vimeo.com/13495139');" >http://vimeo.com/13495139</a></strong></p>
<h6><strong>Wer bist du und was machst du gerade?</strong></h6>
<p>Mein Name ist Jana Pechan, ich habe im Juli 2010 mein Diplom an der FH Dortmund absolviert und bin momentan noch freiberuflich tätig.</p>
<h6><strong>Um was geht es in deiner Arbeit?</strong></h6>
<p>Dieses Handbuch für Grafikdesigner und alle (Eco)Design-Interessierten gibt einen Überblick über derzeitige Möglichkeiten und Maßnahmen und bietet somit die Grundlage für die Entwicklung von nachhaltigen Strategien im Grafikdesign. Darüber hinaus bieten ein Literaturverzeichnis sowie Adressen, Internetseiten und Links weitergehende Informationsmöglichkeiten.</p>
<h6><strong>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</strong></h6>
<p>Das Handbuch stellt nicht dar, welche umweltschonende Designstrategie für ein bestimmtes Projekt die richtige ist, da jedes Projekt verschieden ist und man nicht nach einem gängigen Schema F vorgehen kann.<br />
Das Buch ist in fünf Kapitel – Kommunikationsstrategien, Nachhaltigkeit, Papier, Druckverfahren, Farben – aufgebaut dazwischen sorgen fünf verschiedene Interviews sowie Arbeiten von sowohl jungen als auch erfahrenen Gestaltern für anschauliche Praxisbeispiele. Die Interviewseiten sind auf Steinbeis MagicColour gedruckt, ausgezeichnet mit Blauem Engel und Nordic Swan, der restliche Inhalt ist auf Lessebo Design Smooth, PEFC zertifiziert, gesetzt.</p>
<h6><strong>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</strong></h6>
<p>Das Thema hat mich nicht erst im Laufe meiner Diplom Recherchen beschäftigt und überzeugt. Es stellte sich jedoch schnell heraus: um Grafikdesign tatsächlich nachhaltig umzusetzen, bedarf es eines ganzheitlichen Überblick über das komplexe und Thema.<br />
Ziel meiner Arbeit ist es den Designer zum Nachdenken und Hinterfragen seiner Arbeitsweise zu bewegen, um in Anschluss aufzuzeigen in welcher Form und ab welchem Zeitpunkt ein Designer ökologisch mitwirken und entscheiden kann.</p>
<h6><strong>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</strong></h6>
<p>Mir ist bewusst, das der Designer an sich nicht die Welt verändern kann.<br />
Offensichtlich ist außerdem, das der direkte Einflussbereich und oftmals das Wissen eines  Designers sich nur über einen begrenzten Teil des Lebenszyklus vom Produkt erstreckt.<br />
Wichtig ist es jedoch, das der Designer stets versucht am Ball zu bleiben und mehr über die Wege / Stationen / Abläufe und Stellschrauben im Prozess zu erfahren, um die Umwelteinwirkungen der eigenen Produkte und die ökologischen Zusammenhänge zu begreifen. Schließlich muss jeder für sein Handeln die Verantwortung übernehmen.</p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</strong></h6>
<p>Nicht ohne Grund habe ich mich in meinem Diplom mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinander gesetzt und versuche es so gut und weit wie möglich in mein Leben zu integrieren, auch wenn man da häufig an seine Grenzen stößt und natürlich den inneren Schweinehund.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Leider kann ich an dieser Stelle noch nichts spruchreifes sagen.<br />
Wenn sich das hoffentlich bald ändert, lass ich es euch sehr gerne wissen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Eine schöne Bündelung der vielen Projekte, die es gerade zum diesem Thema gibt. Eigentlich ein klassischer Fall für den Hermann Schmidt Verlag. So eine nachhaltige Momentaufnahme  sollte eigentlich jeder Designer besitzen. Sehr sinnvoll finde ich auch die Verweise auf weitergehende Informationen — das Thema wird sich ja sicher auch weiter entwickeln.<br />
</strong></strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Wie immer wünsche ich mir auch ein eigenes Exemplar von „Einsweiter“ auf meinem Schreibtisch. Danke für das Interview.<br />
</strong></strong></span></p>
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		</item>
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		<title>Grün auf Weiß</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/gruen-auf-weiss</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 09:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[green graphic design]]></category>
		<category><![CDATA[illustration]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[„Grün auf Weiß“ spannt einen Bogen zwischen Umweltschutz und Design über das Thema Papier. Lisa Mehle hat mit ihrer Bachelorarbeit ein Musterbeispiel für die darin erklärten Prinzipien einer umweltgerechten Gestaltung und Druckproduktion gestaltet. Das Buch soll dabei generell für Umweltthemen sensibilisieren und zu bewussterem Handeln anregen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/gruen-auf-weiss" title="Permanent Link to Grün auf Weiß">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Lisa Mehle<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>Grün auf Weiß – Papier nachhaltig gestalten.<strong><br />
Hochschule: </strong>Hochschule RheinMain<br />
<strong> Jahr:</strong> 2010<br />
<strong>Betreuender Professor: </strong> Herr Prof. Gregor Krisztian und Herr Frank Koschembar<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://lisamehle.de/blog/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/lisamehle.de/blog/');" >http://lisamehle.de/blog</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich heiße Lisa Mehle, bin 23 Jahre alt und habe seit Juli meinen Bachelor in Kommunikationsdesign. Momentan studiere ich „Media &amp; Designmanagement“ an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>„Grün auf Weiß“ spannt den Bogen zwischen Umweltschutz und Design über das Thema Papier. Denn Papier ist gerade für Designer ein wichtiges Arbeits– und Gestaltungsmittel, gleichzeitig ist es eines der klimaschädlichsten Massenprodukte aus unserem täglichen Gebrauch und steht damit auch im Fokus von Umweltschutzorganisationen.<br />
„Grün auf Weiß“ ist ein Buch für engagierte Kreative, die sich für nachhaltiges Grafikdesign und umweltgerechtes Drucken interessieren.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>In Designbüchern wird das Thema Papier meist nur unter gestalterischen, selten auch unter ökologischen Gesichtspunkten beleuchtet. In „Grün auf Weiß“ spielen beide Aspekte eine Rolle.<br />
Die inhaltliche Verbindung von Umwelt– und Designthemen wollte ich natürlich auch formal widerspiegeln. So habe ich beispielsweise alle Grafiken aus Altpapier angefertigt und auf Recycling– und FSC-Papier gedruckt. Auch hinsichtlich Format und Layout habe ich Faktoren berücksichtigt, die sich positiv auf die Ökobilanz eines Printproduktes auswirken. Das Buch dient somit als „Musterbeispiel“ für die darin erklärten Prinzipien einer umweltgerechten Gestaltung und Druckproduktion.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Bei meiner Suche nach einem Thema für meine Abschlussarbeit, war mir wichtig, dass es zum einen umweltrelevant, zum anderen aber auch für Kreative interessant ist. So bin ich schließlich auf das Thema Papier gekommen.<br />
In meinem Buch will ich keineswegs das Papier an den Pranger stellen und eine papierlose Zukunft propagieren. Ganz im Gegenteil. Ich persönlich könnte mir ein Leben ohne gedruckte Bücher und Magazine gar nicht vorstellen.<br />
Mit „Grün auf Weiß“ möchte ich vor allem zeigen, wie wir unseren eigenen Umgang mit Papier und Materialien möglichst ökologisch unbedenklich gestalten können. Das Buch soll dabei generell für Umweltthemen sensibilisieren und zu bewussterem Handeln anregen.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ich bin der Meinung, dass gerade Design in Bezug auf Umwelt und Soziales ein enormes Potenzial besitzt. Als Designer können wir nicht nur selbst aktiv werden, sondern auch Einfluss auf unsere Auftraggeber und deren Kunden nehmen. Unsere Verantwortung als Designer sehe ich vor allem darin, sowohl den ökonomischen Interessen unserer Kunden, als auch wichtigen ökologischen Anforderungen gerecht zu werden, auch wenn das nicht immer einfach erscheint.<br />
Gerade im Printbereich können Designer durch Entscheidungen hinsichtlich Layout, Format und Materialwahl viel Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Endprodukts nehmen.<br />
Eine weitere Verantwortung der Designer liegt natürlich auch darin, nicht für Unternehmen zu arbeiten, die Raubbau an der Natur betreiben und soziale Missstände fördern – besonders wenn sich diese nach außen als vermeintliche Umweltfreunde darstellen wollen.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Wenn man sich so intensiv mit einem Thema wie diesem auseinandersetzt, dann hat das zwangsläufig Auswirkungen auf das eigene Konsumverhalten. Nicht nur, dass ich mehr denn je auf meine Energie– und Wasserverbräuche achte, vor allem hat sich natürlich mein Verhältnis zu Papier verändert. Ich überlege zweimal bevor ich auf „drucken“ klicke und verwende nur noch Recycling– und FSC-Papier. In allen Projekten und Aufträgen versuche ich nun Nachhaltigkeits-Aspekte zu berücksichtigen. Vor allem aber, möchte ich auch andere für diese Themen sensibilisieren und mein Wissen weitergeben.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>In meiner Master-Thesis würde ich nach Möglichkeit gerne an das Thema meiner Bachelorarbeit anknüpfen. Ich bin gespannt welche Entwicklungen sich in puncto nachhaltigem Design bis dahin vollziehen werden.<br />
Was „Grün auf Weiß“ angeht möchte ich auf jeden Fall dran bleiben. Das Thema liegt mir einfach am Herzen und der bisherige Zuspruch, zeigt mir, dass es anderen auch so geht. Das hat mich wiederum in meinem Vorhaben bestärkt, einen Verlag für „Grün auf Weiß“ zu finden. In den nächsten Monaten wird sich nun zeigen, wie es mit meinem Buch weiter geht.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Tolle Arbeit. Papier ist sicher eines der wichtigsten Themen für Designer. Zudem gibt es aber meiner Meinung nach viele weitere Themen, bei denen Nachhaltigkeit für Designer eine Rolle spielt. Punkte wie Coroporate Identity und Kommunikation sollte man so, neben den produktionstechnischen Gesichtspunkten, nicht außer Acht lassen. Vielleicht sind das ja Ideen für deine Masterarbeit.</strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Viel Erfolg bei der Verlagssuche. Ich hätte auf jeden Fall gerne ein Exemplar von „Grün auf Weiß“.<br />
</strong></span></p>
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		<title>Spende doch!</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/spende-doch</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 21:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[social responsibility]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.go-green-or-die.net/spende-doch</guid>
		<description><![CDATA[Hauke Gonschorek wirbt mit seiner Kampagne "Spende doch!" für die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende. Mit farbenfrohen Motiven und provokanten Sprüchen möchte der Designer besonder junge Menschen ansprechen. Auch Hauke ist schwer krank und auf eine Stammzellenspende angewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/spende-doch" title="Permanent Link to Spende doch!">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Hauke Gonschorek<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>Spende doch!<strong><br />
Hochschule: </strong>HAWK Hildesheim<br />
<strong> Jahr:</strong> 2009<br />
<strong>Betreuender Professor: </strong> Prof. Barbara Kotte, Prof. Dr. Hans-Friedrich Müller<br />
<strong>E-Mail:</strong> gutentag@haukemachtwerbung.de<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.haukemachtwerbung.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.haukemachtwerbung.de');" >www.haukemachtwerbung.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Mein Name ist Hauke Gonschorek, ich bin seit dem Sommer 2009 Bachelor of Arts mit der Fachkompetenz Advertising Design und arbeite seit Anfang 2010 selbstständig als freiberuflicher Grafikdesigner.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>In meiner Arbeit geht es um die Organspende nach dem Tod. Da eine Repräsentativerhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Jahre 2003 ergeben hat, dass besonders bei Jugendlichen eine hohe Akzeptanz und Offenheit bei dem Thema Organspende vorhanden ist, habe ich mir junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zur Hauptzielgruppe für meine Kampagne gemacht.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Aufgrund meiner jungen Hauptzielgruppe konnte ich das Thema sehr frech, humorvoll und bunt ausarbeiten. Da dem Thema Organspende nach dem Tod eine große Polarität zugrunde liegt, griff ich diesen Kontrast „Leben“ und „Tod“ auch in meiner Arbeit auf. Ich griff ein todernsten Thema auf, welches ich humorvoll und lebensbejahend umsetzte.<br />
Eine weitere Besonderheit an diesem Projekt ist der Weg der Umsetzung. Denn ich habe wie ein Arzt bei einer Organtransplantation meine Arbeit zurecht geschnitten und vernäht. Die Buchstaben sind aus Stoff zugeschnitten und die Organe aus Stoff genäht und ausgestopft. Dadurch entsteht ein sehr weicher, organischer und junger Look.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Zur Zeit meiner Bachelor Thesis dachte ich, es sei meine letzte Chance so frei und in diesem sozialen Rahmen zu arbeiten (mittlerweile weiß ich es besser). Deshalb wollte ich unbedingt meine Arbeit mit einem sozialen Thema verbinden. Im Bereich Spenden wie Geld– und Blutspende gab es schon extrem viele und auch sehr gute Arbeiten. Also traf ich auf das Thema Organspende und stellte fest, dass es zu diesem Thema nur wenige Kampagnen gab.<br />
Meine Abschlusspräsentation und die Zeit der Ausstellung nutzte ich, um Organspendeausweise zu verteilen, um nicht nur die Ernsthaftigkeit meiner fiktiven Arbeit zu unterstreichen, sondern selbstverständlich auch um diesem wichtigen Thema selber zu dienen.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ein Designer trägt mehr Verantwortung zum Thema Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung als viele andere Menschen. Denn er hat die Möglichkeit, Einfluss auf Gesellschaft und Unternehmen zu nehmen. Aber die letzte Entscheidung trägt der Auftraggeber und damit auch einen Großteil der Verantwortung. Glücklicherweise gibt es immer mehr Unternehmen, die diese Verantwortung wahrnehmen.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Mir persönlich ist erstmal wichtig gut informiert zu sein, um meine Möglichkeiten zu kennen.<br />
Einfache Dinge, wie beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen zu lassen oder meine Fehldrucke noch mal als Schmierzettel zu verwenden, sind für mich selbstverständlich. Aber leider kann ich meine Verantwortung nicht immer wahrnehmen wie zum Beispiel im Supermarkt, denn bei Käse, Fleisch und anderen Dingen muss ich auch auf mein Geld achten.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Wenn man deine Kampagne mit der neuen <span style="text-decoration: underline;">
<a  href="http://www.organpaten.de/ecards/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.organpaten.de/ecards/');" >Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung</a></span> zum Thema Organspende vergleicht, kann sich die BZgA grafisch auf jeden Fall noch eine Scheibe abschneiden. Es ist trotzdem gut, dass dieses Thema endlich den Leuten näher gebracht wird — ohne Angstmache und ohne traurige (Kinder-)Augen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Kurz nach diesem Interview hat uns Hauke geschrieben, dass er schwer erkrankt ist und auf eine Stammzellenspende angewiesen ist. Also: helft Hauke und lasst euch bei der <span style="text-decoration: underline;">
<a  href="http://www.dkms.de/spender/registrierung/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.dkms.de/spender/registrierung/');" >DMKS</a></span> registrieren.<br />
</strong></span></p>
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		<title>O du mein schön Utopia</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/o-du-mein-schon-utopia</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 09:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[social responsibility]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.go-green-or-die.net/o-du-mein-schon-utopia</guid>
		<description><![CDATA["Zufällig kommt jemand in den Besitz einer über ihn angelegten Akte. Es wird ihm schnell klar, dass sein bisheriges Leben letztlich vollständig fremdbestimmt war." Nur ein Auszug aus der Geschichte die David Wolpert in seiner Arbeit "O du mein schön’ Utopia" über die Phänomene der Überwachung und der Konsumauswüchse in einer manipulierten Gesellschaft visualisiert hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/o-du-mein-schon-utopia" title="Permanent Link to O du mein schön Utopia">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>David Wolpert<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>O du mein schön’ Utopia<strong><br />
Hochschule: </strong>FH Aachen<br />
<strong> Jahr:</strong> 2010<br />
<strong>Betreuender Professor: </strong> Prof. Ilka Helmig<br />
<strong>E-Mail: </strong> dw@davidwolpert.com<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.davidwolpert.com" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.davidwolpert.com');" >www.davidwolpert.com</a> / 
<a  href="http://www.deutscheundjapaner.com" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.deutscheundjapaner.com');" >www.deutscheundjapaner.com</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Mein Name ist David Wolpert, 27 und ich habe seit 2010 mein Diplom in Kommunikationsdesign in der Tasche. Studiert habe ich an der FH Aachen und zuvor noch eine Ausbildung zum Mediengestalter gemacht. Ich habe mich nach dem Studium zum Sprung in die Selbstständigkeit entschlossen und arbeite momentan mit Kollegen zusammen in Mannheim.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Was wäre, wenn Utopia existierte? Ein Staat, der eine perfekte Gesellschaft als Konsumparadies suggeriert. Man könnte sich Freuden des Konsumierens nach freiem Willen hingeben und Glückseligkeit erfahren. Aber was ist, wenn diese Utopie hinter der Fassade eine Dystopie ist und die Auswahl aus dem Füllhorn der Angebote das manipulierte Ergebnis einer Kontrollmaschinerie darstellt? Man blickt auf die Schweiz inmitten einer historisch etwas abweichenden Parallelwelt. Zufällig kommt jemand in den Besitz einer über ihn angelegten Akte. Es wird ihm schnell klar, dass sein bisheriges Leben letztlich vollständig fremdbestimmt war. Die fiktiven Dokumente zwingen zu Rückschlüssen auf Mechanismen innerhalb unserer realen Gesellschaft.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Die Authentizität und der Detailreichtum – um einmal bei der Form zu bleiben. Mit verschiedenfarbigen Papieren, entsprechenden Ausgabegeräten (Endlosdruckern), Querverweisen, Rissen, Knicken, Heftklammern, abgestempelten Bereichen und der Vielzahl an Dokumenten wird der Anschein eines realen Dokuments erweckt. Es wird anhand vieler Grafiken und Datenschnippsel ein komplettes Leben mit all den eigentlich privaten und »geheimen« Bereichen vor dem Betrachter offengelegt.<br />
Nur anhand bestimmter Details und durch kleine Fingerzeige wird einem aber die (tatsächliche) Fiktion bewusst gemacht.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Ziel meiner Arbeit war, es auf die angesprochenen gesellschaftlichen Phänomene der Überwachung und der Konsumauswüchse – sowie deren mögliche und tatsächliche perfide Symbiose – einen neuen, überraschenden und spannenden Blick zu werfen und sie ein Stück weit transparenter zu machen, ohne dabei in deutlicher Weise persönlich Stellung zu beziehen. Die Bewertung dieser Phänomene überlasse ich dem interessierten Betrachter. Er wird quasi auf eine kleine Reise genommen in ein »Was wäre, wenn …«-Szenario, welches vielleicht schon gar keines mehr ist …</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>»Design ALLEINE kann die Welt nicht retten …« hat mir ein guter Kollege einmal gesagt. Ich sehe es genauso. Die Atomkraft verschwindet nicht, der Hunger wird nicht gestoppt und Kinder in der Dritten Welt werden weiterhin ausgebeutet. Doch hat man als Designer – natürlich je nach Grundhaltung – die Möglichkeit, Dinge zu beeinflussen und zu steuern. Wir sitzen an der wichtigen Schnittstelle zwischen Sender und Empfänger.<br />
Wir transportieren Wissen, kommunizieren Zusammenhänge, betreiben Problemanalyse sowie Problemlösung und entsprechend sollte der Inhalt vor der Form die wichtigere Rolle spielen. Natürlich soll Design am Ende des Tages noch Spass machen, aber eine kräftige Prise Verantwortungsbewusstsein ist eigentlich nie verkehrt.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Ich würde lügen, wenn ich sagen würde: die Wichtigste. Natürlich schaue auch ich, dass das Druckerpapier und die Papiertaschentücher ein FSC-Siegel tragen. Auch ist man bestrebt, immer sozial korrekt und entsprechend fair zu handeln. Aber man kann immer mehr tun. Und – Gott sei Dank – gibt es viele, Mitmenschen die in fast jeder Beziehung im Hinblick auf Zusammenleben und Nachhaltigkeit das richtige Vorbild bieten. Bestimmte und bewusst getroffene Entscheidungen helfen aber, dass man selbst seinen Beitrag leisten kann. Ich fahre kein Auto.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Das größte und spannendste Projekt ist im Moment die Selbstständigkeit. Seit Anfang diesen Jahres arbeite ich gemeinsam mit Ina Yamaguchi, Moritz Firchow und Julian Zimmermann als »DEUTSCHE &amp; JAPANER« in Mannheim.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>So fiktiv ist das ganze Szenario ja gar nicht mehr … ständig hagelt es Meldungen und Diskussionen rund um die Themen Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung. So könnte die Akte sicher auch den Bundesadler oder das google– oder facebook-Logo auf dem Titel tragen. Danke für das Interview.<br />
</strong></span></p>
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		<title>Plastic it’s fantastic?!</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/plastic-its-fantastic</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 08:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Film "Plastic Planet" hat die Heike Wagner dazu inspiriert ein Buch zum Thema Kunststoffe zu gestalten. Die sehr spannend gestaltete Arbeit "Plastic it's fantastic?!" beleuchtet unterschiedlichste Aspekte dieses überall vorhandenen Materials und möchte die Öffentlichkeit aufforden mit wachen Augen und Ohren durchs Leben zu gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/plastic-its-fantastic" title="Permanent Link to Plastic it’s fantastic?!">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Kliche hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Heike Wagner<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>Plastic it’s fantastic?!<strong><br />
Hochschule: </strong>HS Mannheim<br />
<strong>Jahr:</strong> 2010<br />
<strong>Betreuender Professor: </strong>Prof. Veruschka Götz<br />
<strong>E-Mail: </strong>info@plastic-its-fantastic.de<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.plastic-its-fantastic.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.plastic-its-fantastic.de');" >www.plastic-its-fantastic.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Meine Name ist Heike Wagner, bin 23 Jahre jung und Absolventin der HS Mannheim Studiengang Kommunikationsdesign (ein Frischling sozusagen). Davor habe ich eine drei-jährige Berufsausbildung zur Grafik-Designerin absolviert und Praxiserfahrung in verschiedenen Designagenturen gesammelt, u.a. bei KMS TEAM in München.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Mein Buchprojekt „Plastic it’s fantastic?!“ beschäftigt sich mit dieser Frage/Aussage rund um das Thema Kunststoffe, umgangssprachlich Plastik. Mit einem sozialkritischen und gesellschaftsrelevanten Blick zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegne ich der Thematik die alle Bereiche, zum ersten die theoretische Ausarbeitung: die Entstehungsgeschichte , Kunststoffarten– und eigenschaften, Veränderungen des Konsumverhaltens sowie Probleme und Gesundsheitsgefahren, aber auch positive Aspekte, die Designgeschichte und wichtige Kunstwerke und alternative Lösungsansätze etc. abdeckt. Zum zweiten die kommunikationsgestalterische Leistung wie Fotografien, Textinhalten, Experten-Interviews, Infografiken und das visuelle Erscheinungsbild des Buches.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Zum Einen die inhaltliche Bandbreite, die wirklich sehr umfangreich aber kurz und knackig gehalten ist, sodass man einen guten subjektiven Gesamtüberblick erhält ohne jedoch den Leser zu überfordern oder zu langweilen. Denn auf welche Seite sich der Leser stellt bleibt ihm überlassen.  Zum Anderen, die visuelle Aufbereitung. Glücklicherweise konnte ich die IGEPA GROUP von meinem Projekt überzeugen und hatte somit freie Auswahl an Papiersorten, was natürlich den visuell-haptischen Aspekt meiner Arbeit enorm unterstützt.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Auf das Thema aufmerksam bin ich durch den Dokumentarfilm „Plastic Planet“ geworden, wo eben genau die ganzen Mißstände aufgedeckt und gezeigt werden. Nach weiteren Recherchen habe ich festgestellt, dass es kaum bis gar keine Bücher gibt, die sich mit der Thematik beschäftigen, gleichzeitig für den Leser verständlich sind  und Neugierde wecken. Mit meinem Buchprojekt möchte ich die Öffentlichkeit aufforden mit wachen Augen und Ohren durchs Leben zu gehen, sie für das Thema zu sensibilisieren und bei ihrem nächsten Kauf im Supermarkt etc. sich genau umzuschauen. Man wird erschreckend feststellen, dass beispielsweise im Drogeriebereich keine Verpackungen gibt, die ohne Kunststoffe auskommen und leider, fast keine Alternativen geboten werden.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Wir als Kommunikationsdesigner haben nicht nur die Aufgabe Dinge zu verschönern, wie es immer so schön heisst „bunt machen“ sondern vielmehr geht es um die richtige Botschaft die wir der richtigen Zielgruppe kommunizieren. Menschen aufforden umzudenken, anders denken, von Konventionen lösen. Es geht um die Kunst, Dinge neu zu interpretieren und kommunizieren.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Gerade wenn man sich eine längere Zeit mit der Thematik beschäftigt und einige Hintergrundinformationen besitzt, sieht man die Welt mit anderen Augen. Ich überlege mir beispielsweise zweimal ob ich jetzt eine PET Flasche kaufe oder nicht oder der Griff zur Plastiktüte am Obst– und Gemüsestand. Und genau das sollte jeder Konsument tun — denn würde ab heute die Menschheit ohne Plastik auskommen, würde es noch Jahrhunderte bis Jahrtausende dauern, bis die Erde völlig frei von den bisher erzeugten Kunststoffen wäre.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Zurzeit beschäftige ich mich mit der Bekanntmachung des Buches „Plastic it’s fantastic?!“ und habe schon einige positive Resonanz erhalten und wurde für den „Merz Technik — und Designpreis 2010″ nominiert. Desweiteren arbeite ich gerade an meiner offizielen Internetpräsenz 
<a  href="http://www.heikewagner.net " target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.heikewagner.net ');" >www.heikewagner.net</a>, die man in Kürze begutachten kann.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Danke für das Interview. Gerne hätte ich ein Exemplar in meinem Regal stehen. Ich hoffe du findest bald einen Verlag für dein Buch. Dass das Material Plastik nicht immer böse ist bzw. nicht immer die umweltschädlichere Variante ist, zeigt meiner Meinung nach das Konzept von 
<a  href="http://www.go-green-or-die.net/tag/cradle2cradle" target="_blank">Cradle2Cradle</a> sehr schön.<br />
</strong></span></p>
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