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	<title>go-green-or-die.net &#187; SEEDS</title>
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	<description>ein Blog über nachhaltiges Design</description>
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		<title>Virtual Water Poster (2nd edition)</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/virtual-water-poster</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 12:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[infografiken]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Timm Kekeritz hat sich dem Thema des virtuellen Wasser gewidmet und auf seinem Plakat Wassermengen visualisiert, die in die Produktion von Lebensmitteln fließen. Wir verlosen ein Exemplar des Plakats. Schickt einfach bis zum 8. August eine mail an contact@go-green-or-die.net]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/virtual-water-poster" title="Permanent Link to Virtual Water Poster (2nd edition)">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Timm Kekeritz<br />
<strong>Titel der Arbeit: </strong>Virtual Water Poster (2nd edition)<strong><br />
Firma: </strong> Raureif GmbH<br />
<strong> Jahr:</strong> 2010<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href=" http://www.virtualwater.eu" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/ http//www.virtualwater.eu');" > www.virtualwater.eu</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Mein Name ist Timm Kekeritz und ich bin geschäftsführender Gestalter bei der Design Beratung Raureif GmbH in Berlin. Momentan arbeiten wir an Software-Oberflächen für Lasermessgeräte.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des virtuellen Wasser, und versucht dies auf einfache und plakative Weise zu kommunizieren. Im Detail geht es um die Wassermenge, die bei der Produktion von Lebensmitteln (im globalen Durchschnitt) verwendet wird – wir hoffen somit bei vielen Leuten das Bewusstsein für den indirekten Waserverbrauch zu schärfen und hoffentlich Konsumentscheidungen zu beeinflussen.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Das Plakat ist ideal für jede Küche – als ständige Erinnerung und „Conversation Starter“. Für unterwegs gibt es das Ganze auch als iPhone App, gerade auf Parties immer ein guter Weg um Leuten das Thema des virtuellen Wassers näher zu bringen.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Ich bin eher zufällig auf das Thema gestoßen und wollte einfach eine Alternative zu den Tabellen und Excel-Standardgrafiken in der wissenschaftlichen Literatur schaffen. Prof. A. Hoeckstra (einer der führenden Forscher auf dem Gebiet), war für mein Angebot seine Veröffentlichung als Poster zu gestalten, sehr dankbar und nutzt es nun häufig um die Problematik schnell zu erklären.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ich denke, dass dieses Projekt ein gutes Beispiel für die Kraft der Kommunikation von gutem Design ist – in Form dieses Posters lässt es sich nicht nur besser erklären, vielmehr erzeugt es im ersten Schritt vor allem erstmal Neugierde. Um Konsumenten ausserhalb des typischen Öko-Klientels zu erreichen, ist eine ansprechende Gestaltung m.E. unerlässlich.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Nicht erst seit diesem Projekt, hinterfrage ich viele meiner Konsumentscheidungen auf Basis des ökologischen Fussabdruckes – gerade auch als Leiter eines kleinen Unternehmens trägt man eine gewisse Verantwortung. So ist das Raureif Office technisch stromsparend eingerichtet, sehr gut an den ÖNV angebunden, so dass alle Mitarbeiter mit Rad oder Bahn anreisen, Flugreisen sind innerhalb Deutschlands tabu und auch bei unserer Kundenberatung ist Nachhaltigkeit immer ein wichtiger Aspekt – eigentlich ist all das inzwischen aber auch selbstverständlich.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Insgesamt bleiben wir beim Thema des virtuellen Wasser, aber diesmal wollen wir die sogenannten „Virtual Water Flows“, also den Im– und Export von virtuellem Wasser zwischen Ländern und Regionen visualisieren. Viele Wasserintensive Güter werden nämlich in recht wasserarmen Regionen produziert – somit ist die Herkunft gerade beim Thema Wasser sehr relevant.<br />
Aber es wird noch einige Monate dauern bis zur Veröffentlichung dauern.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Vielen Dank für das Interview. Wichtiges Thema — tolles Plakat. Besonders begeistert bin ich auch immer wieder von Projekten, bei denen Design und Wissenschaft erfolgreich zusammenarbeiten und Fachthemen visuell greifbar werden.<br /></strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Wir verlosen ein Exemplar des Virtual Water Posters. Schickt einfach bis zum 8. August eine mail an contact@go-green-or-die.net<br /></strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Wie ihr ansonsten an ein Exemplar kommt, erfahrt ihr in unserem 
<a  href="http://go-green-or-die.net/showcase" target="_self">SHOWCASE</a>.<br />
</strong></span></p>
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		<title>Das Atombuch</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/das-atombuch</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 21:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Esther Gonstalla stellte sich für ihre Diplomarbeit die Fragen: Wo kommt der Atommüll her, und wohin wird er transportiert? Erkranken Kinder in der Nähe von Kernkraftwerken eher an Krebs? Mithilfe von 45 Infografiken erklärt sie anschaulich, faktisch und neutral die Komplexität des Themas Atom, und publiziert die erste Auflage in Eigenverantwortung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/das-atombuch" title="Permanent Link to Das Atombuch">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Esther Gonstalla<br />
<strong>Titel der Arbeit:  </strong>Das Atombuch — Radioaktive Abfälle und verlorene Atombomben <strong><br />
Hochschule: </strong> FH Münster<br />
<strong> Jahr:</strong> 2009<br />
<strong> Betreuender Professor: </strong>Prof. Hartmut Brückner<br />
<strong>eMail:</strong>  info(at)erdgeschoss-design.de<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href=" http://www.atombuch.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/ http//www.atombuch.de');" > www.atombuch.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich bin Esther Gonstalla, 24 Jahre alt und  im Juli 2009  mit meinem Diplom fertig geworden. Ich bin selbstständig in Hamburg tätig, unter anderem für das »horizonte zingst« Umweltfotofestival.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Es geht darum sich eine Meinung zu bilden zum Thema ATOM, mithilfe von 45 Infografiken, von Endlagerung über Kernenergie bis zu dem Schmuggel von radioaktiven Material, weltweit. Wo kommt der Atommüll her? Wo wird er hin transportiert? Erkranken Kinder in der Nähe von Kernkraftwerken eher an Krebs?</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Das Buch ist 2-farbig gedruckt, mit einer „strahlenden“ Sonderfarbe, ein aggressives orange-gelb das ebenso unangenehm ist wie das Thema. Ich habe es im Eigenverlag publiziert, mit einer 500er Auflage, weil mir wichtig war es an junge Menschen und vorallem an die Schulen zu bringen. Der Abera Verlag als mein Vertriebspartner beliefert die Buchhandlungen.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Ich bin in der Nähe der »Asse« aufgewachsen, dem einsturzgefährdeten Versuchsendlager, in das jeden Tag tausende Liter radioaktive Lauge sickert. Mich hat es bestürzt,  dass die Asse Deutschlandweit noch kein Thema war, als die Ereignisse im Jahr 2008 publik wurden. Deshalb möchte ich gerne aufklären mit dem Buch. Der Text ist sehr sachlich, faktisch und neutral gehalten, man muss kein Anti-Atom-Gegener sein, es setzt kein Wissen vorraus und es nimmt keine Meinung vorweg, dafür erklärt es anschaulich die Komplexität des Themas Atom.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Ich finde Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Thema, Energiesparlampen und –Geräte gehören bei mir schon seit Jahren zum Alltag, den „privaten Atomausstieg“ mache ich selber seit einem Jahr durch Lichtblick Öko-Strom und meine Bücher werden nur auf Umweltpapier gedruckt. </p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Als nächstes gibt es in der gleichen Machart »Das Klimabuch«, Anfang 2011 soll es erscheinen, wieder in Kooperation mit dem Abera Verlag.</p>
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		<title>Widerspruch in unseren Köpfen</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/der-widerspruch-in-unseren-koepfen</link>
		<comments>http://www.go-green-or-die.net/der-widerspruch-in-unseren-koepfen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 11:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinen Fotos setzte sich Thomas Neugebauer 2007 mit dem Umweltschutz in unserem Alltag auseinander. Dabei ging der Student der Bauhaus-Universität Weimar unter anderem der Frage nach wie man die kleinbürgerliche Hilflosigkeit hinsichtlich des Klimawandels in ein niederschwelliges Engagement für den Umweltschutz ändern kann.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/der-widerspruch-in-unseren-koepfen" title="Permanent Link to Widerspruch in unseren Köpfen">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Thomas Neugebauer<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „Der Widerspruch in unseren Köpfen“<strong><br />
Hochschule: </strong>Bauhaus-Universität Weimar<strong><br />
Jahr: </strong>2007 <strong><br />
Betreuender Professor: </strong>Götz Greiner<br />
<strong>eMail: </strong>info@hallo31.de<br />
<strong>Website:</strong> 
<a  href="http://www.hallo31.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.hallo31.de');" >www.hallo31.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich bin Thomas Neugebauer, studiere visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität<br />
in Weimar und bin im Hauptstudium. Ursprünglich komme ich aus Dresden wo ich<br />
auch lebe.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Ein Großteil der Bevölkerung ist vom Umweltschutz nicht abgeneigt. Allerdings darf dieses<br />
Engagement sie nichts zusätzlich kosten oder ihre Individualität einschränken. Die<br />
Maßnahmen die zum Umweltschutz beitragen, haben in solchen Fällen meist einen<br />
niederschwelligen Charakter. Es hinterlässt bei vielen Menschen ein gutes Gefühl wenn<br />
sie im Haushalt recyceln, beim Zähne putzen das Wasser nicht laufen lassen oder ihr<br />
Auto in der Waschstraße waschen. Vom eigenen Aktionismus geblendet, übersehen<br />
viele, dass die Zahnbürste elektrisch betrieben wird, das Auto jeden Sonntag einige Kilometer<br />
zur Waschstraße fährt und das Recycling im Haushalt aufgrund des hohen Verpackungsaufkommens<br />
eher eine lästige Nebenbeschäftigung ist.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Als der Kurs 2007 an meiner Universität angeboten wurde, war der Klimawandel in aller<br />
Munde, Al Gore war einmal um die Welt gereist für seinen Film „An Inconvenient Truth“<br />
und die ersten Greenwashing-Kampagnen der Energieerzeuger fanden sich als Beilage<br />
in den konservativen Zeitungen und Zeitschriften. Es war eine Zeit in der die Tatsachen<br />
über den Klimawandel visuell schwer greifbar waren um die breite Masse für mehr Engagement<br />
und Umweltschutz zu gewinnen. Die Photographien zeigen Situationen die<br />
nicht weit weg vom alltäglichen Leben sind und so beim Betrachter eine Selbstidentifikation<br />
erzeugen sollen. Die kleinbürgerliche Hilflosigkeit in Bezug auf den Klimawandel<br />
soll sich in niederschwelliges Engagement für den Umweltschutz ändern.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Ich wollte objektiv unser Engagement zum Umweltschutz hinterfragen und zum weiterdenken<br />
anregen. Die Energie-Sparlampe ist dabei ein sehr gutes Beispiel wie das funktionieren<br />
sollte. Nicht nur das man seine 100W Birnen tauscht sondern sich auch anfängt<br />
zu fragen wo der Strom herkommt, der die neue Lampe zum leuchten bringt und<br />
ob die ganzen elektronischen Bauteile in der Sparbirne nicht doch giftiger in der Produktion<br />
und viel schlechter zu recyceln sind als eine konventionelle 40W-Glühbirne.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ich glaube, dass wir als Gestalter eine sehr wichtige Rolle bei der Vermittlung solcher<br />
Inhalte eingenommen haben. Informationen klar zu kommunizieren wird uns gewissermaßen<br />
beim Beginn unseres Studiums schon ans Herz gelegt. Zudem hat man durch<br />
zeitgemäße Gestaltung von Kampagnen, Produkten oder Identitäten das Image der<br />
Umweltschutzbewegung unglaublich positiv beeinflusst</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Eine sehr große! Ich habe vor zwei Jahren einen kleinen Menschen an meine Seite bekommen,<br />
der mir sehr viel Freude macht. Es ist mir unglaublich wichtig für diesen etwas<br />
zu bewahren wofür er noch nicht einstehen kann.</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Das Projekt liegt schon eine Weile zurück. Ich würde mich gern dem Thema nochmals<br />
nähern und sehen was sich in der Zeit verändert hat, was vielleicht besser geworden ist<br />
oder wo neue Umweltschutz-Absurditäten aufgetaucht sind. Ein Projekte mit sozialer<br />
Verantwortung habe ich erst unlängst beendet. Dabei ging es um ein Redesign eines<br />
Magazins bei dem ich mich der Obdachlosenzeitung meiner Stadt gewidmet habe.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Ich stand kürzlich auch fassungslos vor einem solchen TV-Entsorgungscontainer und glaube auch, dass wir noch nicht so umweltbewusst sind, wie wir uns manchmal fühlen. Der Container ist ein schönes Beispiel: die alte Glotze schnell aus dem Sichtfeld räumen — die Entsorgungsbetriebe, Hersteller oder sonstwer wird sich schon darum kümmern, dass er der Umwelt nicht zur Last fällt. Vielen Dank für das Interview.</strong></span></p>
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		<title>Virtuelles Wasser</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/virtuelles-wasser</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 11:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clips]]></category>
		<category><![CDATA[food]]></category>
		<category><![CDATA[illustration]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel Wasser verbrauchen wir wirklich jeden Tag? Woher kommt das Wasser? Und wie nachhaltig gehen wir mit den Wasserresouren dieser Welt um? Diese Fragen stellte sich die Aachener Designerin Lisa Stanzel und gestaltete eine Animation die das so genannte „virtuelle Wasser“ sichtbar macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 629px; height: 354px; border: 1px solid #acacac;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="629" height="354" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9372952&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="629" height="354" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9372952&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Lisa Stanzel<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „Virtuelles Wasser“<strong><br />
Hochschule: </strong>FH Aachen<br />
<strong> Jahr:</strong> 2010<strong><br />
Betreuender Professor: </strong>Prof. Eva Vitting<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.lisastanzel.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.lisastanzel.de');" >www.lisastanzel.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich heiße Lisa Stanzel, ich bin 23 Jahre alt und studiere im 6. Semester Kommunikationsdesign an der FH Aachen.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Im Laufe des letzten Semesters gestaltete ich einen Informationsfilm zum Thema »Virtuelles Wasser«. Basis der Arbeit war die Frage nach unserem tatsächlichen täglichen Wasserverbrauch. Was verbrauchen wir wirklich jeden Tag? Woher kommt das Wasser? Und wie nachhaltig gehen wir mit den Wasserresouren dieser Welt um?</p>
<p>Der Begriff »Virtuelles Wasser« benennt die gesamte Menge an Wasser, die zur Herstellung eines Produktes, Lebensmittels oder einer Dienstleistung verbraucht oder verschmutzt wird.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie viel Wasser sie wirklich täglich verbrauchen, denn der größte Teil unseres Wassersverbrauchs ist eben nicht sichtbar. Virtuell. Er versteckt sich in unseren Lebensmitteln und unseren alltäglichen Nutzgegenständen. Die Menge an unsichtbarem Wasser übersteigt das Gewicht der fertigen Waren oft um das 1000 — 50000fache.</p>
<p>Durch unseren Konsum fließen also unglaubliche Wassermengen um die Welt. Länder, die auf den Export von durstigen Lebensmitteln angwiesen sind, kämpfen oftmals mit extremen ökologischen Konsequenzen.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Das allgemeine Wissen über das unsichtbare Wasser ist in unserer Gesellschaft noch sehr gering, somit wird die unfaire Verteilung des Wassers durch den Handel weiterhin verstärkt. Der Grundgedanke des Animationsfilmes ist es also, über das Thema des Virtuellen Wassers zu informieren und auf einer lockeren und humorvollen Schiene den Betrachter zu animieren, sich mit dem Thema genauer auseinander zu setzen.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ich sehe das Potenzial von Gestaltern darin, unberühten, aber dennoch wichtigen Themen ein Medium zu verschaffen, um sie einer breiten Masse zugänglich zu machen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Wirklich spannendes und wichtiges Thema. Die Animation macht die Problematik sehr gut deutlich und vermittelt etwas, ohne die ganze Zeit mit dem Zeigefinger zu wedeln. Vielen Dank für das Interview.<br />
</strong></span></p>
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		<item>
		<title>LAUTLOS</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/lautlos</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 21:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[illustration]]></category>
		<category><![CDATA[MAGAZINE]]></category>
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		<category><![CDATA[social responsibility]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem "LAUTLOS Gesellschaftsmagazin" nimmt sich Arne Sopp einem kaum gehörten, sozialen Thema an: Gebärdensprache und Gehörlosenkultur. In seiner Diplomarbeit, entstanden 2009 an der FH Mainz, berichtet er inhaltsvoll und facettenreich, was sich hinter der Sprache und ihren Menschen verbirgt. Eine Arbeit, die es lohnt zu lesen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/lautlos" title="Permanent Link to LAUTLOS">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name: </strong>Arne Sopp<br />
<strong>Titel der Arbeit:  </strong>LAUTLOS Gesellschaftsmagazin <strong><br />
Hochschule: </strong> Fachhochschule Mainz<br />
<strong> Jahr:</strong> 2009<br />
<strong> Betreuender Professor: </strong>Prof. Charlotte Schröner<br />
<strong>eMail:</strong> hello@nurzugast.de<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href=" http://www.lautlosmagazin.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/ http//www.lautlosmagazin.de');" > www.lautlosmagazin.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich heiße Arne Sopp, 25 Jahre alt und diplomierter Kommunikationsdesigner. Wohnen, leben und arbeiten tue ich seit kurzem in Hamburg. Momentan bin ich als freier Grafiker tätig.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>LAUTLOS ist ein Gesellschaftsmagazin, welches sich in seiner ersten Ausgabe mit der  Tatsache beschäftigt, gehörlos zu sein oder, wie der Titel sagt, ‚lautlos‘ zu leben. Daraus resultieren meist zwei Phänomene: Man kann Gebärdensprache sprechen und man bewegt sich in gehörlosen Kreisen. </p>
<p>Mit meiner Arbeit möchte ich diese beiden untrennbar miteinander verbundenen Themen «Gebärdensprache und Gehörlosenkultur» hörenden Menschen gerne erklären und näher bringen. Diesbezüglich gibt es bisher sehr wenig öffentliches Interesse oder gar Aufklärung, die dringend nötig ist; oder besser gesagt, dies sind Dinge, die ich für spannend genug erachte, dass man darüber zumindest im Kleinen Bescheid weiß. </p>
<p>Gebärdensprache ist nämlich nicht nur Kommunikationswerkzeug, sondern Identität für Gehörlose. Eine besondere Form des Sprechens, welche kaum ein Mensch kann oder gar versteht. So leben Gehörlose eine eigene Kultur innerhalb unserer Gesellschaft, von uns eigentlich unbemerkt. Dass es dort genügend Hürden gab und gibt, behandelt das Magazin auf verschiedene Art und Weise. </p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Das Besondere des Magazins liegt in seinem Thema, weniger in der Aufmachung — dort wurde nämlich sehr reduziert, wohl aber auch sehr detailliert und mit viel Liebe gestaltet. Das ungewöhnliche Thema aber macht das Magazin zu dem was es ist, einem Gesellschaftsmagazin. Da es nicht viele Quellen hierzu gibt und eigentlich nur eine Möglichkeit, Gehörlosenkultur wirklich zu erfahren, um letztendlich darüber zu schreiben, musste ich selbst Gebärdensprache lernen — auch um einem gewissen journalistischen Anspruch gerecht zu werden. Das habe ich über mehrere Volkshochschulkurse gemacht. Nur so konnte ich nachempfinden, wie es sich anfühlen muss gehörlos zu sein oder wie ein beeinträchtiges Leben in unserer Gesellschaft aussehen mag. So war der große Teil des Diploms das Erarbeiten von Inhalt. </p>
<p>Zudem habe ich in meiner Diplomphase auf Betreuung verzichtet. Ich wollte ein authentisches Werk schaffen, frei von Autorität oder gestalterischen Vorgaben des Professors. Stattdessen sind befreundete Designer zum Einsatz gekommen, mit denen ich zusammengearbeitet habe und die Illustrationen oder Fotografien für das Magazin beigesteuert haben. Dennoch lag die Gestaltung des Inhalts, die Koordination und Umsetzung ganz allein in meiner Hand. </p>
<p>Bestimmt auch sehr ungewöhnlich für das Diplom eines Kommunikationsdesigners ist es, dass sämtliche Texte der 21 Artikel von mir selbst geschrieben habe. Sie beruhen zumeist auf verschiedenen persönlichen Erfahrungen, Interviews und Gesprächen sowohl mit hörenden als auch mit gehörlosen Menschen. Gewissermaßen besitzt das Magazin auch autobiografische Züge.  </p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Es geht mir in LAUTLOS darum, ein gesellschaftsrelevantes Thema anzusprechen, welches gar nicht als solches angesehen wird. Gehörlose leben unter uns und doch neben uns her, weil es ihnen schlichtweg schwer fällt, die Gesellschaft und ihre Menschen zu verstehen oder auf das dortige Geschehen Einfluss zu nehmen. So bilden sie ihre eigene Subkultur aus, anstatt integriert zu werden. Dennoch hat diese doch so ‚behinderte‘ Kultur ein ganz eigenes, faszinierendes Kulturgut hervorgebracht: Die Gebärdensprache. </p>
<p>Ich finde es nicht nur wichtig, dass über so ein reichhaltiges Kulturgut informiert wird, sondern diese Sprache auch grundlegend spannend und wert sie zu verstehen. Diese Begeisterung möchte ich mit meiner Arbeit weitergeben. Speziell im Hinblick darauf, dass man das Leben anderer durch eine kleine Gebärde wunderbar vereinfachen kann, ohne dafür sein eigenes Leben umzukrempeln zu müssen. </p>
<p>Dennoch bin ich kein Pflichtverteidiger der Gehörlosenkultur. Ich sehe meine Rolle vielmehr im Informieren, dass es Prozesse innerhalb unserer Gesellschaft gibt, die keine Aufmerksamkeit und kein Gehör finden, weil sie als nicht erachtenswert angesehen werden. Ich muss aber im Fall der Gebärdensprache sagen, dass dem so ist. Und das tue ich mit LAUTLOS.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ein Designer kann sich einer sozialen Verantwortung bewusst sein, muss er allerdings nicht. Ich für meinen Teil, möchte das aber. Durch meine Begabung ‚Ideen eine Gestalt zu geben‘, kann ich großen Einfluss auf die Relevanz einer Botschaft oder eines Themas nehmen. Und dabei sollte es sich um ein tatsächlich relevantes Thema handeln, nicht um unnütze Produkte oder billige Werbekampagnen für überflüssige TV-Shows. Auch wenn sich damit einige Designer in ihrer Ehre gekränkt fühlen, sollten sie sich dennoch mal überlegen, was sie mit ihrer Arbeit womöglich tagtäglich anrichten. Dass dort die Ansichten weit auseinandergehen, ist mir natürlich bewusst. Ich für meinen Teil möchte mit meiner Arbeit etwas Gutes tun und die Welt ein bisschen besser machen. Das sollte das Grundcredo eines jeden sein, dem eine solche Möglichkeit, wie die Gestaltung von Ideen gegeben wird.</p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Ich hoffe natürlich selbst, dass ich die Prämisse aus der vorigen Frage auch in Zukunft einhalten kann. Mir ist bewusst, dass das nicht leicht sein wird, will man keine finanziellen Engpässe haben. Nichtsdestotrotz versuche ich meiner sozialen Verantwortung im privaten wie beruflichen Leben nachzukommen. Das fängt beim Stromsparen an, geht über das Kaufen von FairTrade-Produkten und soll letztendlich bei einem sozial oder ökologisch verantwortlichen Beruf enden.</p>
<p>Bisher ist das allerdings Zukunftsmusik, wie so vieles in diesem Sektor. Dennoch finde ich es wichtig, dass ich jetzt schon tagtäglich über Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung nachdenke und dem auch nachkomme. </p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Ich bin gerade auf der Suche nach einem Verleger für das Magazin, beziehungsweise nach einer Möglichkeit LAUTLOS auf eigene Faust zu veröffentlichen. In diesem Rahmen habe ich der Arbeit auch eine eigene Webseite gewidmet. Auf www.lautlosmagazin.de sind weitere Details, die es hier nicht zu sehen gibt, aufgezeigt. Was sich daraus entwickelt wird sich zeigen. Ich wünsche mir sehr, dass sich mein Aufwand gelohnt hat und ich weiterhin stark inhaltsorientiert arbeiten kann. </p>
<p>Auch mit der Gebärdensprache soll es weitergehen – vorerst eher nur im privaten.</p>
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		<title>Dreckschatz</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/dreckschatz</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 10:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[cradle2cradle]]></category>
		<category><![CDATA[green graphic design]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[„Dreckschatz“ heißt die Diplomarbeit der Berliner Designerin Tanja Sannwald. An der Bauhaus-Universität Weimar entwarf Tanja 2008 eine Zeitung, die über unsere heutigen Warenkreisläufe berichtet und mit dem Cradle to Cradle-Konzept eine Alternative aufzeigt, die in „Dreckschatz“ direkt ihre Anwendung findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/dreckschatz" title="Permanent Link to Dreckschatz">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Tanja Sannwald<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „Dreckschatz“<strong><br />
Hochschule: </strong>Bauhaus-Universität Weimar<br />
<strong> Jahr:</strong> 2008<br />
<strong> Betreuender Professor: </strong>Prof. Jay Rutherford, Alexander Branczyk<br />
<strong>eMail:</strong> tanjasannwald@gmail.com<br />
<strong>Website: </strong>
<a  href="http://www.dreckschatz.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.dreckschatz.de');" >http://www.dreckschatz.de</a></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich heiße Tanja, bin 28 und lebe in Berlin, wo ich  freiberuflich als Grafikdesignerin arbeite.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Meine Arbeit dreht sich darum, wie es möglich sein kann, Waren zu produzieren, ohne dabei auch zwangsläufig Müll zu produzieren. Die Zeitung <em>Dreckschatz</em> erzählt von unseren heutigen Warenkreisläufen und zeigt einen ganz anderen Weg auf: Von der Wiege zur Wiege, statt von der Wiege zum Grab – Im Grunde Mehrweg statt Einweg, nur ohne den bisherigen Qualitätsverlust.</p>
<p>Dabei werden Produkte künftig so konzipiert, dass sie am Ende nicht zu einem Entsorgungsproblem werden. Leitbild ist die Natur, wo es auch keinen Abfall gibt, bzw. nur solchen Abfall, der anderen Lebewesen wiederum als Nahrung dient und somit weiterverwertet wird.</p>
<p>Diese Ansätze stecken alle in der <em>Cradle to Cradle</em>–Philosophie von Michael Braungart, die mich zu dieser Arbeit inspiriert hat.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Das Material der Zeitung ist kein gewöhnliches Papier sondern ein „wiederabwaschbares“, synthetisches Papier: Es handelt sich um Plastik – wenn man so will – die Druckerfarbe ist wieder vom Papier zu trennen, das Papier ohne Qualitätsverlust wiederverwertbar. Genauso die Farbe.</p>
<p>Es ist ein Material, das der besagten Cradle to Cradle-Philosophie entspricht und sich am besten für schnelllebige Druckprodukte, wie Flyer oder Zeitungen, eignet. Zeitungen dieses Materials könnten beispielsweise ähnlich dem Pfandsystem wieder eingesammelt und ohne Qualitätsverlust erneut zu einer neuen Zeitung verarbeitet werden.</p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Ich habe einen Vortrag von Herrn Braungart besucht und dieser hat mich sehr beeindruckt. Auch provoziert. Jedenfalls fand ich seine Philosophie so logisch und verblüffend zugleich, dass ich gerne mehr erfahren wollte. Das ging von kompostierbaren Textilien bis zu Fabriken, deren Abwasser sauberer war, als das, das eben dort hinein floss.</p>
<p>Was mich als Grafiker natürlich am meisten gereizt hat, war dieses Papier.</p>
<p>Mit meiner Zeitung wollte ich bewusst auf diese Thematik aufmerksam machen und dieser Produktphilosophie eine weitere Kommunikationsmöglichkeit sein.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Designer können insofern einen hohen Stellenwert bezüglich sozialer Verantwortung einnehmen, als dass sie sich im besten Fall aussuchen können, welche Themen und Belange sie für unterstützenswert halten. Im Berufsalltag sieht das leider meist anders aus, aber bei der Wahl des Diplomthemas hat man ja freie Auswahl. Ich sah Dreckschatz als eine Art Feldversuch. Der Druck war eine Herausforderung für die Uni-interne Druckwerkstatt. Es kann nur im Offsetverfahren bedruckt werden, in Laserdruckern würde es schmelzen.</p>
<p>Das Papier weckte überall Neugierde, die Leute versuchten es zu zerreissen, rochen daran usw. – dennoch hat es so ein neues Material schwer.</p>
<p>Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich wieder auf einem synthetischen Papier drucken würde. Hier merke ich schon an mir selbst, dass es neue Materialien/Techniken/Themen, seien sie auch noch so umweltfreundlich, schwer haben sich zu etablieren, weil wir eben doch Gewohnheitstiere sind. Aber wir Gestalter können nachhelfen …</p>
<h6>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</h6>
<p>Ich hoffe weiterhin auf viele interessante Projekte, die sich gerne auch wieder um Umweltbelange u. Ä. drehen dürfen…</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Also ich bin auch gespannt darauf, dieses Papier mal in den Händen zuhalten und daran zu schnuppern. Es ist sicher noch ein langer und harter Weg, bis sich die Materialien und Ideen, um die es in Dreckschatz geht, durchsetzen. Trotzdem lohnt es sich meiner Meinung nach dafür zu kämpfen! Sehr schöne Arbeit — schön sie hier mit im Blog zu haben!<br />
</strong></span></p>
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		<title>Der Exportweltmeister 2006</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/der-exportweltmeister-2006</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[infografiken]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephan Powilat und Mathias Vogel haben in ihrer Diplomarbeit „Der Exportweltmeister 2006“ an der FH Mainz den deutschen Außenhandel unter der Berücksichtigung der Menschenrechte visualisiert. Neben der piktographischen Darstellung von Zahlen zu Exportgütern irritieren amnesty international-Texte im Kleingedruckten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/der-exportweltmeister-2006" title="Permanent Link to Der Exportweltmeister 2006">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Stephan Powilat und Mathias Vogel<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „Der Exportweltmeister 2006“<strong><br />
Hochschule: </strong>FH Mainz<br />
<strong> Jahr:</strong> 2008<strong><br />
Betreuender Professor: </strong>Prof. Jean Ulysses Voelker<br />
<strong>eMail:</strong> sp@laboranten.net<strong> </strong><br />
<strong>Website:</strong> 
<a  href="http://www.das-labor.net" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.das-labor.net');" >www.das-labor.net</a><strong> </strong></p>
<h6><strong>Wer seid ihr und was macht ihr gerade?</strong></h6>
<p>Mein Name ist Stephan Powilat, gemeinsam mit Mathias Vogel habe ich während des Kommunikationsdesign-Studiums an der FH Mainz das LABOR gegründet, zunächst als ein kleines Büro für Gestaltung. Mittlerweile sitzen wir in einem alten Industriegebäude im Zollhafen und haben uns etwas vergrößert. Wir beschäftigen uns momentan hauptsächlich mit Print– und Webdesign, konzeptionieren eifrig und versuchen dabei, den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren. Neben der Kreativarbeit für die aktuelle Kampagne der Adobe Design Achievement Awards sind wir nach wie vor froh über die Kooperation mit CIMT, einem Institut für Krebsforschung an der Universitätsklinik Mainz.<strong><span style="color: #067800;"> </span></strong></p>
<h6><strong>Um was geht es in eurer Arbeit?</strong></h6>
<p>Ausgehend von einem Jahresbericht von amnesty international, stellt unser Jahresbericht die Frage, inwiefern das Exportland Deutschland Einfluss auf die Einhaltung der Menschenrechte nehmen könnte. Der deutsche Außenhandel 2006 wird dazu unter der Berücksichtigung der Menschenrechte visualisiert.</p>
<h6><strong>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</strong></h6>
<p>Die marginale Darstellung der amnesty international-Texte sollen den Leser bewusst herausfordern – der Blick fällt auf eine bunte piktographische, teils verniedlichte Darstellung des Außenhandels. Spezifische Informationen verbergen sich hinter Barcodes, die jeweils den zehn Top-Handelspartnern Deutschlands zugeordnet sind.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong> </strong></strong></span></p>
<h6><strong>Warum habt ihr euch gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtet ihr mit eurer Arbeit erreichen?</strong></h6>
<p>Wir haben uns mit diversen gesellschaftlich relevanten Themen auseinandergesetzt und herausgefunden, dass es die subversiven Widersprüche und Gegensätze sind, die uns interessieren. Wir versuchten uns dem Thema Folter und den damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen, mit gestalterischen Ansätzen zu nähern. Dabei stießen wir auf den faktisch, analytischen Jahresbericht von amnesty international, der uns eine interessante Grundlage für unsere Arbeit schien. Jedoch mussten wir feststellen, dass es fragwürdig ist, ausschließlich eine Visualisierung dieses Jahresberichtes zu erarbeiten, woraufhin wir uns mit der Ursache und den Möglichkeiten der Beeinflussung von Menschenrechtsverletzungen beschäftigten. Wir kamen zu dem Schluss, dass es gerade die wirtschaftlichen Faktoren sind, die einen Staat und seine Exekutive dazu bewegen können, umzudenken.</p>
<h6><strong>Welchen Stellenwert hat aus eurer Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung seht ihr dabei?</strong></h6>
<p>Ich denke, dass Designer aktuell eine große soziale Verantwortung tragen, da es in ihrem Hauptaufgabengebiet liegt, Meinungen zu bilden, zu manipulieren und richtungsweisende Denkanstöße zu geben. Gerade in Zeiten des Studiums gilt es daher mehr denn je, den Non-Profit-Gedanken auszuarbeiten und gesellschaftsrelevante, politische Botschaften zu vermitteln, da sich dies im späteren Berufsleben oftmals nur schwer realisieren lässt.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong> </strong></strong></span></p>
<h6><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in eurem Leben?</strong></h6>
<p>Eine wichtige. Ich versuche dem Anspruch gerecht zu werden, manchmal gelingt dies recht gut, oftmals scheitert man jedoch aus existenziellen Motiven an dem Versuch soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit in die Projekte im Laufe der ersten Phase einer Selbstständigkeit zu integrieren. Momentan bin ich relativ zufrieden und kann zu dem Großteil unserer Projekte eine gute Beziehung aufbauen.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Ich hoffe, dass wir das aktuelle Level im LABOR halten und noch ein paar Jahre so weiter machen können. Gerade mit CIMT und ADAA haben wir bislang für dieses Ziel, denke ich,  eine gute Voraussetzung geschaffen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong> </strong></strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong><strong>Tolle Arbeit mit vielen beeindruckenden Details und gut recherchierten „Randinformationen“. Ich habe die Arbeit in der ein oder anderen gemeinsamen Diplombesprechung mit Stephan und Mathias gut kennengelernt. Vielen Dank für das Interview und Grüße nach Mainz.<br />
</strong></strong></span></p>
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		<title>IDEAL</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/i-deal</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>

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		<description><![CDATA[IDeal ist Kommunikationsdesign für ein Mode-Brand mit integrierter Sozialkampagne. Die Berliner Designerin Juliane Hofmann hat in ihrer Diplomarbeit an der BTK fair-trade-"Öko"-Klamotten – bedruckt mit sozialkritischen Motiven gestaltet. IDeal steht für die kritische Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft und dem Kapitalismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/i-deal" title="Permanent Link to IDEAL">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Juliane Hofmann<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „IDeal – Kommunikationsdesign für eine Mode-Brand“<br />
<strong>Hochschule: </strong>BTK<br />
<strong>Jahr:</strong>2008<br />
<strong>Betreuender Professor: </strong>Professor: C. Schlimok<br />
<strong>eMail:</strong> julianehofmann@rocketmail.com<br />
<strong>Website: </strong>www.kommunikation-visuell.de</p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich bin Grafik-Designerin im Eulenspiegel Verlag. Zuletzt arbeitete ich als Junior-Art-Direktorin in einer mittelgroßen Werbeagentur. (Vor meinem Studium war ich als Krankenschwester tätigt.) Meinen stetigen Anreiz und Ausgleich finde ich als expressionistische Malerin und als Fotografin. Selbstständig nehme ich außerdem kleinere Aufträge privater Kunden entgegen.</p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Kommunikationsdesign für eine Mode-Brand mit integrierter Sozialkampagne –  die Kreation eines urbanen, alternativen Berliner Labels, das legere fair-trade-“Öko“-Klamotten – bedruckt mit sozialkritischen Motiven anbietet.  Die Drucke sind mittels Siebdruck manuell aufgebracht.</p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Die Marke „IDeal“ ist gewillt, bestehende Ideale zu erweitern und steht für die Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft, dem Kapitalismus und sich selbst. Eine Institution für Konsum mit gutem Gewissen, die „politisch korrekt“ ist.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Mode und Politik sind eng verknüpft. Und: Mode ist ein geeignetes omnipräsentes Medium für die Gestaltung einer „besseren“ Welt. Als Fashion-Interessierte mit sozialem Gewissen erfand ich also eine Marke mit idealem Profil. „IDeal“ eröffnet dem Konsumenten die Möglichkeit für ein kosmopolitisches Understatement.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Als  Designer hast du die Möglichkeit deine Umwelt zu gestalten, schöner und besser zu machen, ein Stück der Geschichte der modernen Zeit zu sein. Design ist die Symbiose zwischen Kunst und Kommerz.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein bedeutet für mich persönlich mehr, als nur den Müll zu trennen. Daher versuche ich auch durch meine Arbeiten darauf aufmerksam zu machen, dass unsere „heile“ Lebenswelt mehr denn je bedroht  ist.</p>
<h6><strong>Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?</strong></h6>
<p>Die Konzeptidee der Diplomarbeit lässt sich auch wunderbar in kleinerem Rahmen realisieren. So sind einige Einzelstücke entstanden, die in einem kleinen Kundenkreis große Begeisterung gefunden haben. Derzeit widme ich mich jedoch eher der konzeptionellen Fotokunst, ein Projekt mit sozialem Anspruch ist  jedoch nicht auszuschließen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Vielen Dank für das Interview. Ich bin mir sicher, dass sich der kleine Kundenkreis noch vergrößern lässt … besonders weil einen die Stücke nicht mit platten Öko-Botschaften anschreien, sondern das Thema sehr schön übersetzen. </strong></span></p>
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		<title>YOU &amp; ME</title>
		<link>http://www.go-green-or-die.net/you-and-me</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[green graphic design]]></category>
		<category><![CDATA[SEEDS]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mainzer Designerin Lisa Zeißler hat auf ihrem Plakat „You &#038; Me“ illustriert was unserer Erde tagtäglich so zusetzt. Wir verlosen ein Exemplar des Plakats. Schickt einfach bis zum 25. Februar eine mail an contact@go-green-or-die.net]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.go-green-or-die.net/you-and-me" title="Permanent Link to YOU &amp; ME">An dieser Stelle soll eigentlich eine SimpleViewer Flash Gallerie angezeigt werden. Klicke hier um den Beitrag in deinem Browser zu öffnen, wo du die Gallerie sehen kannst. </a></p>
<p class="lini"><strong>Name:</strong> Lisa Zeißler<br />
<strong>Titel der Arbeit:</strong> „YOU &amp; ME“<strong><br />
Hochschule: </strong>FH Mainz<br />
<strong> Jahr:</strong><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;"> </span>2009<strong><br />
Betreuender Professor: </strong>Prof. Monika Aichele<br />
<strong>eMail:</strong> lisazeissler@yahoo.de<strong><br />
</strong><span style="font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333;">
<a  href="http://www.behrens-photography.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.behrens-photography.com/');" ></a></span></p>
<h6>Wer bist du und was machst du gerade?</h6>
<p>Ich bin Lisa und studiere Design an der FH Mainz.<span style="color: #067800;"> </span></p>
<h6>Um was geht es in deiner Arbeit?</h6>
<p>Mein Plakat zeigt das gegenwärtige Problem: Viele Faktoren machen die intakte, heile Welt allmählich kaputt.<span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Was ist das Besondere an diesem Projekt?</h6>
<p>Im Original misst das Plakat 420 x 594 mm, also DIN A2. Ich habe es im Siebdruckverfahren hergestellt und darauf geachtet dem Thema gerecht zu werden.<br />
Also habe ich Braunpappe, anstelle von hochweißem Karton, als Druckuntergrund verwendet.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Warum hast du dich gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?</h6>
<p>Thema des Kurses, in dem meine Arbeit entstand, war „Illustration im Siebdruck“. Wir sollten uns mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen.<br />
Was wir anstellen, wenn wir sinnlos mit dem Auto drei Meter fahren, mal wieder zehntausend Lichter brennen lassen, obwohl wir uns nur in einem Raum aufhalten oder wieviel Müll eine einzige Person eigentlich produziert – daran möchte ich mit dem Plakat erinnern. Jeder muss irgendwas tun und umdenken, wenn er nicht möchte, dass die selbst produzierte, unsympathische Außenwelt die noch zu rettende Kugel in der Mitte komplett kaputtmacht.</p>
<h6>Welchen Stellenwert hat aus deiner Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung siehst du dabei?</h6>
<p>Ich finde Designer können besipielsweise dazu beitragen die Brücke zwischen der Gesellschaft und bloßen Zahlen, Warnungen und schlimmen Nachrichten zu schlagen.<br />
So kann es die Message meiner Illustration beispielsweise auf einem ganz anderen Weg in die Köpfe schaffen, als eine Nachricht über den Klimwandel im Fernsehen.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<h6>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in deinem Leben?</h6>
<p>Es ist wichtig für mich und wird auch immer wichtiger. Man kann die Augen einfach nicht mehr zulassen und denken: Wird schon alles in Ordnung gehn.</p>
<p><span style="color: #067800;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Und schon wieder eine schöne Arbeit aus Mainz. Grüße und vielen Dank für das Interview.<br />
</strong></span></p>
<p><span style="color: #067800;"><strong>Wir verlosen ein Exemplar von „YOU&amp;ME“. Schickt einfach bis zum 25. Februar eine mail an contact@go-green-or-die.net</strong></span></p>
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