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Name: Felix Beirau, Benjamin Scholz, Daniel Hobein
Titel der Arbeit: was wäre wenn.grüne.de?
Hochschule:
BBI – Akademie für berufliche Bildung
Jahr: 2011
Betreuender Professor:
Diplom-Designer Steffen Leuschner
eMail: fbeirau@gmail.com
Website: www.fbeirau.de/politische-kommunikation

Wer seid ihr und was macht ihr gerade?

Unser Dreiergespann absolviert aktuell eine Ausbildung zum Grafik-Designer in Halle (Saale).

Um was geht es in eurer Arbeit?

In der Arbeit galt es, neue Formen für politische Kommunikation zu finden und diese visuell umzusetzen. Wir orientierten uns dabei an der mehr als aktuellen Atompolitik, und wie man potentielle Wähler für dieses Thema sensibilisieren könnte.
Wir organisierten diverse Guerilla-Aktionen im Raum Halle und erstellten zudem ein Videotagebuch und eine Broschüre mit dem Titel „Feldberichte“.

Was ist das Besondere an diesem Projekt?

Die wohl erschreckende Wirklichkeit der Tatsachen!

Warum habt ihr euch gerade mit diesem Thema beschäftigt und was möchtet ihr mit eurer Arbeit erreichen?

Uns lag besonders jener Aspekt am Herzen, welcher die Leute durch unsere Guerilla-Aktionen mit der Problematik auf eine überraschende Weise konfrontierte. Es ist eine Schande wie sehr das Thema der Atomkraft heruntergespielt und verharmlost wird, wobei wir jedoch (leider) gerade wieder in Japan gesehen haben, dass mit Atomkraft nicht zu spaßen ist. Es wäre wünschenswert, wenn unser Projekt zumindest einen Bruchteil jener zum Denken anregt, die es sehen durften oder noch werden.

Welchen Stellenwert hat aus eurer Sicht ein Designer? Welchen Bezug zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung seht ihr dabei?

Als Designer gilt es, sich mit vielerlei Thematiken und Ansichtspunkten auseinander zu setzen, um eine bestmögliche kommunikative Wirkung bei einer Großzahl der Empfänger zu erzielen. Die Möglichkeit dieser analytischen Herangehensweise ermöglicht eine objektive Betrachtung der Thematiken und deren Zusammenhänge. Um den Nachhaltigkeitsaspekt zu integrieren, sollte das jeweilige Projekt vom Konzept bis zur Produktion so gestaltet sein, dass es den kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit / soziale Verantwortung in eurem Leben?

Nachhaltigkeit sollte als eine Art Leitfaden angesehen werden, welcher das Leben mit der Umwelt und seinen Mitmenschen respektiert. Wir tragen nicht nur eine Verantwortung für die Welt, in der wir leben, sondern auch für unsere folgenden Generationen, weshalb ein rücksichtsloser Umgang mit der Natur kontraproduktiv für die gesamte Gesellschaft wäre. Gerade als Gestalter hat man die Möglichkeit, diesem Umgang entgegen zu wirken und andere Mitmenschen zu sensibilisieren.

Wie geht’s weiter? Gibt es schon neue Projekte?

Momentan arbeiten wir an unseren Abschlussarbeiten, welche unter anderem das Thema des Elektrofahrzeuges behandeln. Danach geht’s für einige von uns direkt ins Studium oder ins Berufsleben.

Eine schöne Sammlung an Ideen und Materialien habt ihr da zusammengestellt. Ich denke, dass Guerilla-Aktionen auch heute noch funktionieren und eine große Wirkung beim Betrachter hinterlassen können. Alles Gute für die Zukunft – macht weiter so!

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